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Stornogebühren bei Handwerkerauftrag


13.09.2006 22:33 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas M. Boukai



Am 12.08. habe ich eine Firma mit der Verlegung von Laminat beauftragt. Der Auftragswert war 1200 Euro incl.MWST. 600 Euro habe ich am gleichen Tag anbezahlt. Ausführungstermin sollte der 11.09 sein. Am 19.08 habe ich den Auftrag telefonisch storniert, am 21.08 nochmal per Einschreiben. Es wurde am Telefon vereinbart, daß ich 300 Euro zurückbekomme, was bis heute leider nicht geschehen ist. Im Auftrag wurden keinerlei Stornogebühren vereinbart. Mit den 300 Euro wäre ich zufrieden.
In welcher Höhe sind Stornogebühren zulässig?

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Sehr geehrte(r) Fragesteller(in).

Aufgrund des von Ihnen angegebenen Sachverhaltes antworte ich Ihnen wie folgt.

Sie haben einen Werkvertrag geschlossen. Grundsätzlich wird der Werklohn geschuldet sofern die Leistung erbracht wird.
Des Weiteren gilt der Grundsatz, dass Verträge zu halten sind.
Das Gesetz sieht hier nur bei Mängeln ein Rücktrittsrecht vor.
Ein solcher ist hier nicht gegeben.
Da hier keine Leistung erbracht wurde und der Unternehmer die Stornierung hinnahm hätten Sie Anspruch auf Rückzahlung der € 600,00 sofern dem Unternehmer kein anderweitiger Schaden entstanden ist.
Da Sie jedoch nachträglich ein sog. Reuegeld vereinbart haben sind Sie hieran gebunden.
Somit können Sie von dem Werkunternehmer lediglich die 300,00 € herausverlangn.
Mahnen Sie die Auszahlung des Betrages schriftlich unter angemessener Fristsetzung (zwei Wochen) an. Sichern Sie sich durch einen Zustellungsnachweis (Einschreiben mit Rückschein) ab.


Ich hoffe Ihre Frage zufriedenstellend beantwortet zu haben. Bei Unklarheiten nutzen sie bitte die kostenneutrale Nachfragefunktion.
Die Antwort beruht auf Ihren Angaben. Für eine umfassende und zutreffende rechtliche Beurteilung bedarf es der Kenntnis aller relevanten Tatsachen.

Mit freundlichen Grüßen,

Andreas M. Boukai
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