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Stornierung eines Auftrages


14.01.2006 22:20 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben im September 2004 auf einer Messe einen Auftrag für die Lieferung einer Heizung unterzeichnet.

Am 02.01.06 haben wir den Auftrag storniert, da es aus technischen Gründen nicht möglich ist, diese Heizung bei uns zu installieren.

Unklar bei der ganzen Geschichte sind uns die AGB´s des Lieferanten, die wir weder auf dem Auftrag, noch auf der Auftragsbestätigung finden können.

Nun bekamen wir Post von der Rechtsabteilung des Lieferanten, wir würden mit einer Schadensersatzforderung belastet.

Wie hoch kann diese maximal sein bei einer Auftragssumme von 11.600 €?

Müssen wir diese überhaupt zahlen, wenn uns die AGB´s garnicht bekannt waren?


Gruß

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Sehr geehrte Ratsuchende,

sofern Ihnen kein vertragliches Rücktrittsrecht eingeräumt worden ist, stellt die Annahme Ihres Rücktrittes seitens des Verkäufers reine Kulanz dar. Insofern kann der Verkäufer Schadensersatz wegen Nichterfüllung des Vertrages durch Sie verlangen.

Die Höhe des Schadneserstzes richtet sich nach dem tatsächlich entsatndenen Schaden. Grundsätzlich ist der Verkäufer so zu stellen, wie er stünde, wenn der Vertrag nie geschlossen worden wäre. Theoretisch kann der Schadensersatz mehr als 100 % des vereinbarten Kaufpreises betragen. Rechnen müssen Sie jedenfalls mit dem entgangenen Gewinn und den nutzlosen Aufwendungen.

Da Sie AGB ansprechen, vermute ich jedoch, dass es eine pauschale Schadensersatzregelung gibt, wonach der Verkäufer einen bestimmten Prozentsatz des Kaufpreises als Schadensersatz verlangen kann, ohne den Schaden achweisen zu können. Solche Regelungen sind jedenfalls dann nicht zu beanstanden, wenn der Satz 25 % nicht übresteigt und Ihnen der Nachweis eines geringeren Schadens nicht abgeschnitten ist.

Ob Ihnen die AGB bekannt waren, ist unerheblich. Ausreichend ist, dass Sie Ihnen bekannt sein konnten, wozu die Aushändigung auf Nachfrage ausreicht.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen zunächst weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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