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Stornierung Ferienwohnung aufgrund einer Urlaubsanfrage

04.01.2019 17:44 |
Preis: 48,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Tamás Asthoff


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir hatten im Herbst 18 eine Ferienwohnung über Airbnb gebucht & waren recht zufrieden.
Im Dezember haben wir eine Whatsapp Anfrage gestellt, ob im Januar das Haus frei wäre und wie hoch die Kosten sind.
Dies wurde bejaht und uns mitgeteilt, dass uns eine Anfrage per Mail geschickt wird.
Aufgrund des Weihnachtsstress geriet dies jedoch irgendwie unter und in Vergessenheit.
Eine Mail habe ich bis dato nicht erhalten, da ich eine neue Mailadresse habe, da diese gehackt wurde.
Ich habe heute nochmal eine Whatsapp geschrieben, dass es sehr schade ist das wie bisher keine Rückmeldung bekommen haben.
Dann erhielt ich den Anruf, dass das Haus gebucht sei für uns und wir die Kosten tragen müssen egal ob wir die Reise antreten oder nicht.
Aus meiner Sicht war dies lediglich eine Anfrage. Denn ich wusste bisher auch nichteinmal die Kosten.
Laut Aussage der Vermieterin kann ein Vertrag auch mündlich abgeschlossen werden und braucht nix schrieftliches.
Ein Telefonat gab es nie:

1. stimmt diese Aussage? Müssen wir nun die Kosten tragen? Und 2. müssen wir die kompletten Kosten tragen?
100% Übernachtungskosten, Handtuch & Bettwäsche ( die ja nicht genutzt wird) Hundegebühr und Endreinung?

Sehr geehrter Fragesteller,


Zur genauen Beurteilung der Frage benötige ich den Wortlaut der Whatsapp Unterhaltung. Haben Sie diese noch?

Nachfrage vom Fragesteller 05.01.2019 | 23:13

Vielen Dank für die Rückmeldung. Ich habe den ganzen Tag versucht den Whatsapp Verlauf wieder herzustellen, leider erfolgslos.
Denn zu Weihnachten hab ich mir ein neues Handy zugelegt und die Daten konnten durch einen Backup Fehler nicht übernommen werden. Lange Geschichte, kurz gesagt den genauen Verlauf habe ich leider nicht mehr.
Ich könnte jedoch die Dame fragen ob sie mir diesen noch einmal zukommen lässt? Jedoch fraglich ob ich eine Antwort bekomme...
Ungefär war jedoch meine Anfrage, dass ich gerne das Ferienhaus gerne wieder mieten würde für dieses genannte Datum und ob der Zeitraum frei wäre. Zuzätzlich fragte ich wie der Preis ohne Air BNB Gebühr wäre.

Dann wurde mir gesagt, dass der Zeitraum frei ist und ich eine Rechnung per Mail bekommen würde.

Die Vermieterin hat mir nun noch einmal den Antrag und die Rechnung zugeschickt.

In dem Antrag steht sogar ------ Unterschrift des Mieters.
Dies habe ich nie unterschrieben und der Dame zurückgeschickt.
Denn ich habe diesen Dokument bis Dato nie erhalten.

Anbei auch der Rechnungsanhang und die Zusammensetzung.

Sehr geehrte XY,

gemäß den Allgemeinen Geschäftsbedingungen Punkt 2 – Bezahlung, möchte ich
Ihnen für die Anmietung des Ferienhauses --------------- für den Zeitraum 05.01.–08.01.2019 folgenden Vertragspreis in Rechnung stellen:

3 Übernachtungen a 100,00 € 300,00 €
3 Wäschepakete a 10,00 € 30,00 €
Hund 10,00 €
Endreinigung 100,00 €
440,00 €
Energie und Wasser inklusive im Preis.

Ich bitte um Überweisung des o.a. Betrages bis zum 30.12.2018

Die Zahlung bis zum 30.12 fand folglich auch nie statt.

Liebe Grüße




Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.01.2019 | 13:45

Wenn ihre unverbindliche Anfrage als " Angebot " ausgelegt wird, so kommt dadurch nach wie vor kein Vertragsschluss zu stande. Ich sehe daher keinerlei Zahlungspflichten für Sie.

Ergänzung vom Anwalt 05.01.2019 | 11:48

Alleine durch die Anfrage,ob die Wohnung bzw.Unterkunft frei ist, entsteht kein Vertrag. Es handelt sich definitiv nicht um ein Angebot auf Abschluss eines Beherbergungsvertrages.
Letztlich ist aber der Wortlaut entscheidend.

Ein Vertrag kann zwar mündlich geschlossen werden, dazu bedarf es aber eines Angebots und einer Annahme, was ich hier nicht sehe.

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