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Stiftung gründen bzw. Zustiften um Pflichtteilsansprüche eines Kindes auszuschließen

| 11.07.2011 10:50 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Ein Bekannter von mir, ziemlich vermögend, will seinen ungeratenen Sohn enterben. Er denkt an eine Stiftung, um zu verhindern, dass der Sohn seinen Anspruch auf den Pflichtteil seines Erbes durchsetzen kann. Lässt sich eine Aushebelung des Pflichtteilanspruchs auf diese Weise realisieren?
Kann ein Erbe schon zu Lebzeiten des Erblassers seinen Pflichtteil herausfordern, wenn er weiß, dass der Erblasser ihn definitiv enterben will und alles unternimmt, das Vermögen beiseite zu schaffen?

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Fragen aufgrund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

Durch eine Stiftung lassen sich entgegen manchem Vorurteil Pflichtteils- und Pflichtteilsergänzungsansprüche nicht vermeiden. Die völlig herrschende Meinung bejaht zwischenzeitlich Pflichtteils- und Pflichtteilsergänzungsansprüche der enterbten Erben auch bei Stiftungsgestaltungen. Dies gilt nach einer missverständlichen Entscheidung des OLG Dresden, die der BGH zwischenzeitlich aufgehoben hat (BGH NJW 2004,1382 ff).

Es bleibt zur Pflichtteilsvermeidung also nur der Weg über Erbverzichtsverträge bzw. Pflichtteilsverzichtsverträge nach §§ 2346 ff.

Ihnen kann ich nur raten, den gesamten Vorgang durch einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl prüfen zu lassen. Selbstverständlich stehe ich Ihnen dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet würde.

Einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage hoffe ich gegeben und Ihnen damit weitergeholfen zu haben. Über eine positive Bewertung würde ich mich in jedem Fall freuen.

Sofern Sie weitere Hilfestellung benötigen, können Sie sich gerne an mich wenden.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 11.07.2011 | 11:51

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,
zum 2, Teil der Frage: Wie ist die Rechtslage in Bezug auf die Herausforderung des Pflichtteils noch zu Lebzeiten des Erblassers, wenn dieser definitiv erklärt, den Erben nichts zu hinterlassen?

Nachfrage vom Fragesteller 11.07.2011 | 11:53

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,
zum 2, Teil der Frage: Wie ist die Rechtslage in Bezug auf die Herausforderung des Pflichtteils noch zu Lebzeiten des Erblassers, wenn dieser definitiv erklärt, den Erben nichts zu hinterlassen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.07.2011 | 11:56


Sehr geehrter Fragesteller,

besten Dank für Ihre Nachfrage, die ich wie folgt beantworte:

Der Erblasser kann mit seinem Vermögen bei Lebzeiten verfahren, wie er das für richtig hält, sofern er nicht von einem Gericht dafür unter Betreuung gestellt (= entmündigt) würde.
Deshalb kann ein pflichtteilsberechtigter seinen Pflichtteil erst verlangen, wenn der Erbfall eintritt. Erst dann steht ja auch erst fest, wie hoch dieser wäre.


Ich hoffe, ich habe damit Ihre Nachfrage beantworten können und würde mich über eine gute Bewertung freuen, andernfalls müssten Sie sich einfach nochmals melden.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 11.07.2011 | 12:41

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"1. Teil meiner Frage war ausführlich beantwortet. Bei dem 2. Teil der Frage lag der Schwerpunkt darauf, dass der Erblasser damit gedroht hat, den Erben sprich Sohn zu enterben. Er weigert sich ihn finanziell zu unterstützen: Sohn erst 20 Jahre, ausgezogen, ohne Ausbildung, nur gelegentlich einen Job, uneheliche Tochter.
"
FRAGESTELLER 11.07.2011 4,6/5,0
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