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Stiefvater

22.09.2006 15:04 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Guten Tag,vor einigen Tagen verstarb der Stiefvater meiner Ehefrau. Er war mit der Mutter (die leider schon vor 12 Jahren verstarb )meiner Ehefrau, in dritter Ehe verheiratet. Meine Frau ist das älteste Kind,es gibt noch 2 Brüder mütterlicher Seite. Der Stiefvater hat keine eigenen Kinder. Wie wäre die gesetzliche Grunglage bei einer Erbschaft mit und ohne Testament? Der Stiefvater besitzt ein Zweifamilienhaus indem er mit einem der Brüder wohnte.
Für eine Antwort vielen Dank.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes und Ihrer Sachverhaltsschilderung möchte ich dazu wie folgt Stellung nehmen:

Das deutsche Erbrecht kennt gesetzliche Erben verschiedener Ordnungen. Danach haben grundsätzlich nur die Abkömmlinge des Erblassers (gesetzl. Erben 1. Ordnung), die Eltern des Erblassers und deren Abkömmlinge (2. Ordnung), die Großeltern des Erblassers und deren Abkömmlinge (3. Ordnung) usw. ein gesetzliches Erbrecht. Abkömmlinge höherer Ordnung sind dabei vom Erbe ausgeschlossen solange Abkömmlinge einer niedrigeren Ordnung vorhanden sind.
Da Ihre Ehefrau kein Abkömmling Ihres Stiefvaters ist, kann sie auch kein gesetzlicher Erbe ihres Stiefvaters sein. Etwas anderes könnte nur dann gelten, wenn der Stiefvater Ihre Ehefrau adoptiert hätte.

Neben den Abkömmlingen des Erblassers ist nur noch der überlebende Ehegatte des Erblassers gesetzlicher Erbe. Da die Mutter Ihrer Ehefrau bereits zuvor verstorben war, läßt sich auch über die Mutter kein gesetzl. Erbrecht Ihrer Ehefrau ableiten.

Ihre Ehefrau ist somit kein gesetzlicher Erbe ihres Stiefvaters. Daher kann sie auch keinen Pflichtteil geltend machen, falls ihr Stiefvater seinen Nachlass durch Testament verteilt und seine Stieftochter dabei nicht berücksichtigt hat.
Ist Ihre Ehefrau durch Testament bedacht worden, dann wird sie in dem dort festgelegten Umfang Erbin.

Sollten die Mutter Ihrer Ehefrau und der Stiefvater ein gemeinschaftliches Testament aufgesetzt haben, könnte die Rechtslage unter Umständen eine andere sein. Dies müßte dann aber anhand des konkreten Inhalts des Testaments geklärt werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen hiermit im Rahmen der Erstberatung eine erste rechtliche Orientierug geben.

Mit freundlichen Grüßen

Ina Hänsgen
Rechtsanwältin


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