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Stiefsohn bei GKV meiner Frau mitversichern?

| 07.10.2009 01:27 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Meine, mit mir in Deutschland lebende, ausländische Frau hat einen 15jährigen Sohn aus einer früheren Beziehung, welcher derzeit noch bei seinen Großeltern in Thailand lebt. Nun möchte er jedoch zu uns ziehen, und braucht u.a. natürlich eine Krankenversicherung. Es ist jedoch so, daß ich privat versichert bin, und ihn somit nicht mitversichern kann.

Die Frage ist nun: Wie kann ich meinen Stiefsohn versichern, ohne gleich mehrere hundert Euro monatlich zusätzlich zahlen zu müssen, bzw. kann er in der GKV meiner Frau mitversichert werden?


evtl. wichtige Eckdaten:

- meine Frau arbeitet monatlich ca. 60 Stunden und zahlt dabei Beiträge in eine gesetzliche KV (d.h. kein sog. Minijob)

- ich bin seit 01.01.2003 in einer privaten KV und liege mit meinem jährlichen Einkommen unter der derzeitigen allgemeinen Jahresarbeitsentgeltgrenze von 48.150€ (ich müsste also notfalls auch in die GKV zurückwechseln können, falls ich das richtig verstanden habe)

- ich bin als Hauptverdiener in Steuerklasse 3; meine Frau in Steuerklasse 5


Vielen Dank im Voraus


Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben gerne wie folgt beantworten möchte:

Dass der Sohn Ihrer Frau möglicherweise nicht mehr in der Familienversicherung mitversichert sein kann, ergibt sich aus <a href="http://dejure.org/gesetze/SGB_V/10.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 10 SGB V: Familienversicherung">§ 10 Abs. 3 SGB V</a> :
„Kinder sind nicht versichert, wenn der mit den Kindern verwandte Ehegatte oder Lebenspartner des Mitglieds nicht Mitglied einer Krankenkasse ist und sein Gesamteinkommen regelmäßig im Monat ein Zwölftel der Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt und regelmäßig höher als das Gesamteinkommen des Mitglieds ist...“

Es gilt dementsprechend also folgendes:

Kinder sind nicht in der GKV versichert, wenn die folgenden Punkte gleichzeitig zutreffen:

• ein Elternteil ist nicht Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse
• das Gesamteinkommen dieses Elternteils ist regelmäßig höher als das Gesamteinkommen des versicherten Mitglieds
• das Gesamteinkommen dieses Elternteils übersteigt im Monat regelmäßig 4.050 EUR (1/12 der Jahresarbeitsentgeltgrenze, 2009 = 48.600,- EUR); für Arbeitnehmer, die am 31.12.2002 nicht Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse waren, gilt der Betrag von monatlich 3.675,- EUR und jährlich von 44.100,- EUR. (Daten ab 01.01.2009)

Laut Ihren Angaben liegen Ihre Einnahmen (die höher sind als die Ihrer Frau) unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze, d.h. Sie müssten das Kind aufgrund dieses Umstandes in der GKV mitversichern können.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen. Für eine weitere Beratung stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Sven Kienhöfer
Rechtsanwalt
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Bewertung des Fragestellers 07.10.2009 | 23:08

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