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Stiefsohn Verklagen


04.11.2014 18:10 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Zusammenfassung: Unterhalt für Stiefsohn


Hallo. Ich habe einen Stiefsohn (schlechtes verhältnis) der Vaterzahlt keinen Unterhalt. Für alle Kosten komme ich auf, die Mutter bekommt Abeitslosengeld ca.500€ . Er ist 17J. alt und hat eine Ausbildung begonnen mit einem Einkommen von ca. 500€. Er möchte sich nicht an den Haushaltskosten beteiligen und die Mutter meint das Bräuchte er auch nicht. Nach §1603 bin ich nicht Leistungsfähig und nach §1602 ist er nicht Unterhalts Berechtigt und müsste für sich selber aufkommen. Dem Vater werden 50% seines Einkommens auf die Unterhalszahlung gut geschrieben. Die wir eh nie bekommen werden. Nun meine Frage? Kann ich meinen Stiefsohn Verklagen das er für das was er Kostet selber aufkommt. Wenn ja wie müsste die Klage Formuliert werden. Und was kann ich von ihm verlangen.
Mfg

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Da Ihr Stiefsohn erst 17 Jahre alt ist, müssen Sie die Kindesmutter mitverklagen, also den Stiefsohn, vertreten durch die Kindesmutter.

Allerdings wird dies schwierig.

Natürlich muss er Kosten, die er selber verursacht, auch selber tragen (Handy, Essen etc.). Hier sind nicht Sie, sondern er. Eventuell ist auch die Mutter verpflichtet, den über dem Einkommen des Stiefsohnes eventuell hinausgehenden Bedarf zu decken (in Quotelung zum Kindesvater).

Allerdings müssen Sie dann strikt alles trennen und Quittungen aufbewahren. Auch müsste klar sein, dass Sie ihm z.B. das Essen nicht schenken, sondern nur auslegen. Wenn Sie also z.B. ein Brot kaufen und das allen zur Verfügung stellen, kann das auch als Schenkung interpretiert werden, daher müssen Sie bereits hier klare Grenzen ziehen und klare Absprachen treffen - am besten schriftlich.

Wenn er kein pauschales Kostgeld abgibt, wird dies aber schwierig pauschal einzuklagen.

Sie sollten jedoch bedenken, dass dadurch auch das Verhältnis zu der Kindesmutter getrübt werden kann.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
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