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Stiefenkelkinder - Erben?

26.11.2013 12:29 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Lars Winkler


Zusammenfassung: Testamente müssen bei unklarem Wortlaut ausgelegt werden. Dabei ist der wahre Wille des Erblassers der Maßstab. Von Todes wegen verschenkte Gegenstände zählen grundsätzlich nicht zum Nachlass

1. Cousine A der Mutter B vererbt an die Enkel der B ihr Vermögen. Ohne Namensnennung!
Erben hier nun die tatsächlichenEnkel, Kinder der leiblichen Tochter von B, oder auch alle angeheirateten Enkel durch nochmalige Heirat der .B.
2. Zählt ein Festgeldkto, das zum Zeitpunkt des Todes des Gläubigers(Erblasser) unmittelbar auf den Begünstigten übergeht, zur Erbmasse oder bleibt dieses Kto außen vor!

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts im Rahmen einer Erstberatung beantworten möchte:


1. Cousine A der Mutter B vererbt an die Enkel der B ihr Vermögen. Ohne Namensnennung!
Erben hier nun die tatsächlichenEnkel, Kinder der leiblichen Tochter von B, oder auch alle angeheirateten Enkel durch nochmalige Heirat der .B.

Das kommt ganz auf den Willen der Erblasserin an, welcher durch Auslegung des Testamentes zu ermitteln ist.

Wenn der Wortlaut eines Testamentes nicht eindeutig ist, ist der wahre Wille des Erblassers durch Auslegung zu ermitteln. Dabei kommt es immer auf diesen wahren Willen an, nicht darauf, wie das Testament von einem unbefangenen Leser zu verstehen ist.

Zur Auslegung zieht man zunächst das Testament selber mit seinem geneuen Wortlaut heran. Zusätzlich können auch andere Umstände von ausserhalb der Testamentsurkunde herangezogen werden; z.B. (beweisbare) Aussagen des Erblassers, andere Dokumente usw.

Es lässt sich daher nur aufgrund Ihrer wenigen Angaben nicht entscheiden, wer hier zur Erbengemeinschaft zählt. Entscheidend könnte hier sein, wen denn die A zu Lebzeiten als Enkel der B bezeichnet hat. Ein Indiz könnte auch sein wen die B als ihre Enkel bezeichnet (hat).


2. Zählt ein Festgeldkto, das zum Zeitpunkt des Todes des Gläubigers(Erblasser) unmittelbar auf den Begünstigten übergeht, zur Erbmasse oder bleibt dieses Kto außen vor!

Hier gehe ich davon aus, dass das Festgeldkonto durch eine Schenkung auf den Todesfall auf den Begünstigten übertragen wurde. In diesem Fall zählt das Konto nicht zum Nachlass, unabhängig davon ob der Begünstigte auch Erbe ist oder nicht.


Abschließend weise ich darauf hin dass zusätzliche Angaben zum Sachverhalt die rechtliche Bewertung u.U. völlig ändern können.

Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen weitergeholfen.

Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Lars Winkler
Rechtsanwalt


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