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Steuerschulden wie mit dem Finanzamt verhandeln?

21.08.2008 15:41 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Joachim


Hallo,

meine Situation stellt sich wie folgt da:

Meine Steuersätze wurden von Januar bis Mai diesen Jahres geschätzt, da ich leider keine Anmeldungen abgegeben hatte.Anfangs belief sich die Schuld auf 6500 € . Nach dem Nachreichen der Steuermeldungen noch auf 4500 € . 1000 € habe ich bereits gezahlt, verbleiben also noch 3500 €. Diese sollten ursprünglich aus meinen privaten Umfeld getilgt werden. Dies ist aber leider kurzfristig nicht möglich. Ich habe Aufträge die diesen Betrag aus der Welt räumen werden. Allerdings erst in den nächsten zwei Wochen. Meine Akte bei dem zuständifen FA ist auch nicht die Beste, allerdings stehen "nur" diese 3.500 € im Raum.

Die zuständige Vollzugsbeamtin drohte mir mit Insolvenz. Meine Frage ist: Wie kann ich am besten auf das FA zugehen.

Ich habe zwar auch noch andere Verbindlichkeiten, diese werden jedoch über eine private Schuldnerberatung bedient.

Ich habe dem FA eindeutig signalisiert das ich zahlen möchte und habe ja bereits ein Teil gezahlt.

Der geforderte Betrag wird sich nach der Nachmeldung durch meinen Steuerberater erneut mindern. ( Ich habe nur die Umsätze - Fixkosten gemeldet)

Welche Schritte kann/muss ich einleiten um eine Lösung im Sinne beider Seiten zu erzielen?

Vielen Dank für Ihren Rat.

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie sollten sich schnellstmöglich mit dem zuständigen Sachbearbeiter des FA in Verbindung setzen und mit diesem die Möglichkeiten der Stundung und ggf. einer Ratenzahlung besprechen. Hier sollten Sie konkret die jetzige Situation schildern.

Sofern die Bescheide rechtskräftig sind, hat das Finanazamt ohne Risiko die Möglichkeit sofort zu vollstrecken oder eben auch ein Insolvenzverfahren zu beantragen. Es liegt also vorerst an Ihnen, Ihre wirtschaftlihen Möglichkeiten darzustellen und die Eigeninitiative zu ergreifen. Damit signalisieren Sie, auch wenn die Historie Ihrer Finanzamtsakte negativer Natur ist, dass Sie gewillt sind, die Steuerrückstände zu begleichen. Selbstverständlich müssen darauf auch zumindest kleine Taten folgen. Ansonsten ist Ihr Verhalten und Sie unglaubwürdig.

Ansonsten gäbe es juristische Möglichkeiten sofern keine Bestandskraft der Bescheide eingetreten ist, diese mit Einspurch und einem Antrag auf Aussetzung der VolLziehung vorerst zu stoppen, wobei letzerer auch gut begründet sein sollte.

Ich hoffe, Ihnen vorerst weitergeholfen zu haben und stehe Ihnen gerne weiter zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Christian Joachim
-Rechtsanwalt-

www.stracke-und-collegen.com

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