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Steuerschulden / Zwangsversteigerung

20.06.2019 14:33 |
Preis: 40,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Zusammenfassung: Schulden Finanzamt

Sehr geehrter Herr Anwalt,

ich habe 11.000€ Steuerschulden , diese wurden bereits von März bis 1.8.2019 erfolgreich gestundet.

Ich besitze ein Ferienhaus in Schweden, mit einem Marktwert von 250.000€, das sich momentan in der Verkaufsphase befindet, aber es zieht sich leider länger hin als erwartet. So dass ich die Steuerschuld absolut nicht begleichen kann.
Des weiteren besitze ich ein Reihenhaus in Deutschland mit einen Marktwert von 80.000€, was allerdings nicht von mir , sondern von meinem Vater bewohnt wird.

Nun meine Frage, was passiert wenn der 1.8. verstreicht, worauf hat das Finanz Zugriff?
Mit welchen Folgen muß ich zeitlich genau rechnen?
Wie ist der Ablauf, wann und wie zum Beispiel eine Zwangsversteigerung eingeleitet werden kann?

Grüße
Robert

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Das Finanzamt kann alles pfänden, was sich in Ihrem Eigentum befindet. Dabei wird das Finanzamt sich eine Grundschuld eintragen lassen und kann, wenn dann keine Zahlung erfolgt, die Zwangsversteigerung anberaumen. Zeitlich gesehen, wird das recht schnell erfolgen, sodass die Eintragung - abhängig vom jeweiligen Finanzamt - abermind sofort erfolgt.

Ich würde daher raten, eine Abtretung des Verkaufspreises vorzunehmen, dass also das Finanzamt direkt aus dem Verkauf befriedigt wird.

Sprechen Sie hier kurzfristig mit dem Finanzamt, denn es macht keinen Sinn, wenn Ihr Haus in Deutschland zwangsversteigert wird, da Sie hier viel Geld verlieren können.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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