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Steuerrückerstattung gemeinsame Veranlagung Trennung Ex behält alles


11.09.2017 21:27 |
Preis: 25,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe mich im Januar 2016 von meiner Ex-Frau getrennt. Ich bin in der Steuerklasse 3 verblieben. Dadurch zahlte ich noch eine Autorate für den Wagen den Sie behielt, die Versicherung, Steuer und den Internetanschluss bzw. Unitymedia. Und natürlich den Unterhalt für unseren Sohn.

Dann hat sie im November 2016 ein falsches Trennungsdatum angegeben. Und zwar den Dezember 2015 womit mich das Finanzamt natürlich für das komplette Jahr rückwirkend in die Lst 1 stufte.
Meine Lohnabrechnungen wurden alle geändert und nun schuldete ich meinem AG 2700 €.
Meine Ex-Frau hat es zusammen mit der Anwältin geschafft dass das Finanzamt doch den Januar 2016 als Trennungsdatum annahm. Es waren genug Nachweise vorhanden.

Nun kam eine Rückerstattung über 2900 € auf das Konto meiner Ex-Frau. Sie überwies mir nur die Hälfte doch das deckt ja nicht die ganze Summe der Schulden bei meinem AG.

Darf Sie das Geld behalten? Zumal ich die Autorate etc. Nur zahlen konnte aufgrund Lst 1. Falls Sie das Geld behalten darf wäre es möglich jetzt noch die ganzen Schulden die ich mitgenommen doch noch aufzuteilen um
den Verlust klein zu halten.
11.09.2017 | 22:21

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Soweit die Rückerstattung darauf beruht, dass Ihr Gehalt zwischenzeitlich nach Steuerklasse I abgerechnet wurde, steht Ihnen die Erstattung zu. Ein darüber hinausgehender Erstattungsbetrag ist zwischen Ihnen im Verhältnis der Bruttoeinkünfte zu verteilen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-


Nachfrage vom Fragesteller 11.09.2017 | 22:27

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Meinen Sie damit, das wir die Steuerklassen 1 und 5 zugrunde gelegt haben bei dieser Steuererklärung? Dies war nämlich so.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.09.2017 | 22:32

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Bei der Rückrechnung durch den Arbeitgeber muss getrennte Veranlagung durchgeführt worden sein. Dies entspricht den Steuerklassen I und II.

Im Ergebnis sind jetzt bei der gemeinsamen Veranlagung die Steuerklasse III und V zu Grunde gelegt worden.

Der Betrag, den Sie also erhalten hätten, wenn Ihr Einkommen gleich nach Steuerklasse III versteuert worden wäre, muss Ihnen verbleiben. Der Mehrbetrag wird geteilt.

Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel

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