Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Steuerreform 2000 wesentliche Beteiligung


| 21.02.2005 13:25 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Hängen noch weitere steuerliche Punkte an einer wesentlichen Beteiligung oder nur die Speukusteuer(Halbeinkünfte) auch nach der 1-Jahresfrist, wenn ja welche ?
Was passiert genau, wenn ich mehr als 1 Prozent an einer Kapitalgesellschaft hätte.
Gilt das Ganze nur alles über dem 1 Prozent oder dann inkl. dem 1 Prozent ?

********************************************
************ mir bekannte Info *************
********************************************
Private Anteilseigner können Beteiligungen an Kapitalgesellschaften nach Ablauf der
Spekulationsfrist von einem Jahr wie bisher steuerfrei veräußern, wenn sie nicht wesentlich
beteiligt sind. Die Grenze für die Annahme einer wesentlichen Beteiligung wird jedoch
ab dem Veranlagungszeitraum 2002 von 10 Prozent auf 1 Prozent gesenkt. Bei
steuerpflichtigen Veräußerungen – also innerhalb der Spekulationsfrist oder bei wesentlicher
Beteiligung – gilt ab 2002 das Halbeinkünfteverfahren .
********************************************
************ mir bekannte Info *************
********************************************
Guten Tag,

das Halbeinkünfteverfahren ist nicht das entscheidende Kriterium:

Wenn Sie mehr als 1 % am Kapital einer Kapitalgesellschaft innehaben (also 1,000...1 %) werden Sie als Anteilseigner aus steuerlicher Sicht als Unternehmer behandelt. Das heißt, sämtliche Gewinne aus der Beteiligung, insbesondere Gewinne aus der Veräußerung von Geschäftsanteilen unterliegen der Gewerbesteuer.

Es gibt dabei auch keine Freibeträge in der Art, daß nur die Anteile über der Ein-Prozent-Grenze der Gewerbesteuer unterlägen. Wenn Sie auch nur ein Jota über die Ein-Prozent-Grenze kommen, sind Sie vollständig mit allen Anteilen dabei.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de

Nachfrage vom Fragesteller 21.02.2005 | 14:07

1. Bin ich dann nur bei dieser Kapitalgesellschaft zur Gewerbesteuer verpflichtet oder dann bei all meinen Beteiligungen ?

2. Muss ich für die Gewerbesteuer private Bilanzen führen ? Oder was kommt da auf mich zu ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.02.2005 | 16:59

Guten Abend,

die Gewerbesteuer fällt nur bei den Gewinnen aus der wesentlichen Beteiligung an. Private Bilanzen müssen Sie nicht führen, allerdings müssen Sie eine Gewerbesteuererklärung abgeben.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"gern wieder"