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Steuerrechtliche Einschätzung d. Verkaufs eines gewonnenen Wertpapiers

18.12.2019 15:07 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe im Sommer 2016 bei einem EM-Tipp-Spiel einer Direktanlagebank den Hauptpreis gewonnen - mehrere Goldzertifikate (WKN: PS7XAU) im Gegenwert von 5.000 Euro.
Die besagten Zertifikate bilden zwar (währungsgesichert in Euro) den Goldpreis nach, sind jedoch nicht mit physischem Gold hinterlegt, weshalb sie auch nach einer mehr als 12-monatigen Haltefrist noch steuerpflichtig sind.

Vor einigen Wochen habe ich die Anteile nun verkauft. Der Erlös betrug rd. 4.904 Euro, von welchen mir nach Abzug der Kapitalertragssteuer und des Soli´s ca. 3.980 Euro ausgezahlt wurden.

Nun stellt sich mir die Frage nach der korrekten steuerlichen Behandlung der Verkaufsorder.
Nachdem in meinem damaligen Depot ursprünglich einmal die 5.000 Euro als Einstandswert vermerkt waren, betrug jener nach einem Wechsel der Depotbank plötzlich „0 Euro". Begründet wurde dieser Umstand auf meine Nachfrage von einer Hotline-Mitarbeiterin der besagten Bank damit, dass ich ja nichts für die Zertifikate bezahlt hätte, was faktisch nicht unzutreffend ist.
Demnach wäre der gesamte Verkaufserlös voll steuerpflichtig, wodurch „Vater Staat" automatisch einen vierstelligen Betrag von meinem Tipp-Spiel-Gewinn einstreicht, obwohl ich – im Vergleich zu dem „Gewinn-"/ Einbuchungskurs – nun zu einem geringeren Kurs verkaufte.

Ich bezweifle, dass diese Verfahrensweise steuerrechtlich korrekt ist. Letztendlich ist es doch so: Der Kaufpreis für die Zertifikate war keinesfalls „0". Meine damalige Depotbank hat die Anteile für 5.000 Euro erworben und sie mir kostenfrei als Gewinn überlassen.
Ich bin kein Jurist, jedoch klingt dies in meinen Ohren nach einem mit einer Schenkung vergleichbaren Vorgang. Meines Erachtens müsste somit der Einbuchungskurs bzw. der ursprüngliche Kaufkurs (sind identisch) als mein Einstandskurs übernommen werden.

Dies wiederum würde ja bedeuten, dass ich aus steuerrechtlicher Sicht knapp 100 Euro Verlust und nicht 5.000 Euro Gewinn gemacht hätte.

Können Sie mir bitte bei der Einschätzung des Sachverhalts unter dem steuerrechtlichen Aspekt behilflich sein?
Welcher Wert ist korrekterweise als Einstandskurs zu erfassen.

Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen

18.12.2019 | 16:55

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

auf der Grundlage Ihrer Angaben schätze ich die steuerrechtliche Situation wie folgt ein:

Da Sie die Wertpapiere unentgeltlich erwarben, sind als Anschaffungskosten der Betrag anzusetzen, für den Ihr Rechtsvorgänger, die Anteile erwarb.

Da Sie dies nicht wissen (können), würde empfehlen als Vereinfachung den Tagesschlusskurs zum Zeitpunkt der Übertragung anzusetzen. Dies würde ich dann gegenüber der Finanzverwaltung erläutern.

Gerne bin ich Ihnen bei der praktischen Umsetzung und Deklarierung behilflich. Rufen Sie mich gerne unverbindlich an.

Herzliche Grüße
Michael Krämer
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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