Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Steuerrecht - EUR Einnahmen steuerpflichtig?

| 12.02.2013 14:04 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


1.) Bei einer Schiffs-Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG (Fond) hat sich ein Bekannter
in 2006 mit 20.000 EUR beteiligt und diese Beteiligung Anfang 2013 an seine Hausbank
für 10.000 EUR veräussert.
Frage: --sind diese 10.000 EUR Einnahmen steuerpflichtig?
--kann der entstandene Verlust von 10.000 EUR steuerlich berücksichtigt
werden?
2.) Ein weiterer Bekannter hat für 2009,2010,2011 keine Steuererklärung beim FA
eingereicht, weil er nur e i n e Einnahmequelle (aus nicht selbstständiger Arbeit)
hatte.Nunmehr errechnet sich für 2012 eine Überzahlung. Wenn er für 2012 eine
Steuererklärung abgibt, kann dann das FA verlangen, rückwirkend für 2009,2010
und 2011 eine Erklärung abzugeben?

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes im Rahmen einer Erstberatung wie folgt beantworten möchte:

(1) Grundsätzlich sind alle Einnahmen einer Person steuerpflichtig, weswegen der vorliegende Erlös nicht der Einkommensbesteuerung unterliegen sollte, ist mir nicht ersichtlich.

Gleichwohl, Sie erwähnen es, handelt es sich hier um die Realisierung eines Verlustes. Solche Verluste können selbstverständlich dazu genutzt werden, um im Rahmen des Verlustausgleichs andere Erträge auszugleichen um, untechnisch gesprochen, damit gezahlte Einkommensteuer zurück zu erhalten.

(2) Wenn tatsächlich kein Tatbestand des § 56 EStDV erfüllt ist, wovon ich entsprechend Ihren Ausführungen ausgehe, dann bestand keine Pflicht, in den Vorjahren eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Die Abgabe einer erstmaligen Erklärung in 2012 ändert diesen Umstand nicht, weswegen das Finanzamt nicht allein aufgrund der Abgabe einer Einkommensteuererklärung für 2012 auch zugleich eine Abgabe solcher Erklärungen für die Vorjahre verlangen kann.

Gleichwohl könnten inhaltliche Angaben in der abgegebenen Erklärung das Finanzamt dazu veranlassen, auch für die Vorjahre Erklärungen zu fordern. Hierzu kann aber keine pauschale Auflistung aller Möglichkeiten erstellt werden, dies würde den Rahmen dieses Portals deutlich sprengen.

Ich hoffe Ihre Frage ausreichend beantwortet zu haben. Sollten nocht Unklarheiten bestehen, so benutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Bitte beachten Sie, dass diese Webseite lediglich dazu dient, Ihnen einen erste Einschätzung zur Rechtslage zu liefern. Eine ausführliche und persönliche Beratung soll und kann hierdurch nicht ersetzt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Jan-Torben Callsen, Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 12.02.2013 | 15:02

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"schnelle Reaktion und kurz und bündige Antwort; prima"