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Steuerpflicht beim Hausverkauf

17. Oktober 2021 16:21 |
Preis: 70,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


17:01

-- Gemeinsamer Grundstückskauf am 06.01.2017 (Notartermin)
-- Auf dieses Grundstück sollte eine Fertighaus aufgestellt werden.
-- Gemeinsame Unterzeichnung des Fertighaus- Kaufvertrages mit Lebensgefährtin am am 25.11.2016 (Unterschrift
Kaufvertrag beim Fertighaushersteller),

-- Übergabetermin des Hauses: 25.04.2018, Einzug meiner Lebenspartnerin in das Haus am 01.05.2018.
-- Ich war zu diesem Zeitpunkt bereits im Ausland (China) durch einen berufsbedingten Einsatz ab 28.02.2018 -
31.12.2020.

-- Ich war in Deutschland steuerlich den ganzen Zeitraum gemeldet, hatte aber keinen Wohnsitz in Deutschland.
-- Das Haus wurde ausschliesslich eigengenutzt durch mich und meine Partnerin, ich war auch mehrmals dort. Das
Haus wurde auch nicht verpachtet und vermietet.
-- Das Haus wurde Ende September verkauft. Die Übergabe erfolgt zum 01.12.2021

Frage: Der Verkauferlös ist für meine Partnerin steuerfrei. Gilt dies auch für mich?

17. Oktober 2021 | 17:03

Antwort

von


(300)
Grünberger Str. 54
10245 Berlin
Tel: 0302939920
Web: http://www.rechtsanwalt-braun.berlin
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Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund der übermittelten Information beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Sie teilen mit, dass Sie in Deutschland, trotz des Auslandsaufenthaltes, weiterhin gemeldet waren. Ich gehe davon aus, dass Ihre Meldeadresse die „Hausadresse" war. Falls diese Annahmen nicht korrekt sind, teilen Sie mir dies bitte mit.

Auch wenn Sie mitteilen, dass Sie keinen Wohnsitz in Deutschland während Ihres Auslandsaufenthaltes hatten, ist die Meldeadresse Ihr Wohnsitz gewesen, auch wenn Sie sich die überwiegende Zeit im Ausland aufgehalten haben, siehe § 8 AO.

Da Sie weiterhin mitgeteilt haben, dass Sie sich regelmäßig in Deutschland aufgehalten haben und dann auch zusammen mit Ihrer Lebensgefährtin unter Ihrer Meldeadresse, haben Sie die Immobilie zu eigenen Wohnzwecken genutzt.

Ich gehe davon aus, dass Sie auch noch in 2021 im Haus gewohnt haben, wenn dem so ist, ist die Veräußerung steuerfrei, siehe § 23 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 EStG.

Ich hoffe, dass ich Ihre Frage beantwortet habe, bei eventuellen Nachfragen können Sie gerne die kostenlose Nachfrageoption benutzen.

Berücksichtigen Sie bitte, dass auch kleine Sachverhaltsänderungen zu einer gänzlich anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Braun
Rechtsanwalt



Rückfrage vom Fragesteller 19. Oktober 2021 | 17:58

Sehr geehrter Herr Braun,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Ich hätte noch eine Frage zu den Annahmen: Ich hatte keine Meldeadresse in Deutschland während meines 3-jährigen Auslandsaufenthaltes, da ich schon seit dem 28.02.2018 in China war und die Fertigstellung unseres Hauses war erst am 25.04.2018 und der Einzug meiner Lebenspartner war erst am 01.05.2018. Die Steuerkanzlei meines Arbeitgebers, ein Dax- Unternehmen) hat mich steuerlich aber trotzdem in Deutschland so veranlagt, obwohl ich keinen Wohnsitz in Deutschland hatte. Nach Beendigung des Auslandsaufenthaltes bin ich hier als Erstwohnsitz gemeldet. Außerdem war ich 3-4 mal im Jahr aus dem Ausland hier zu meinem Wohnhaus gekommen. Ich bitte um eine Berücksichtigung der neuen Angaben. Besten Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20. Oktober 2021 | 17:01

Sehr geehrter Fragesteller,

krankheitsbedingt wird meine Rückmeldung erst am morgigen Donnerstag erfolgen.

Ich bitte diesbezüglich um Entschuldigung für die Verzögerung.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Braun
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 22. Oktober 2021 | 18:11

Sehr geehrter Fragesteller,

krankheitsbedingt erfolgt meine Rückmeldung erst jetzt, ich bitte diesbezüglich um Entschuldigung.

In der Sache wäre eine Meldeadresse hilfreich gewesen. Da Sie keine Meldeadresse hatten, müssen Sie dem Finanzamt gegenüber darstellen, dass Sie die Immobilie zu privaten Wohnzwecken genutzt haben. Das bedeutet, Sie müssen darlegen, dass Sie die Immobilie regelmäßig nutzen, also Heimataufenthalte (mit Darlegegung der Aufenthalte, Anzahl und Dauer), Wohnort Ihrer Lebensgefährtin etc.

die steuerliche Veranlagung spricht ebenfalls dafür, da Sie damit angegeben haben, dass Ihr gewöhnlicher Aufenthalt auch in Deutschland war, siehe § 9 AO.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Braun
Rechtsanwalt

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