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Steuernachzahlung für Trennungsjahr

10.10.2019 16:12 |
Preis: 70,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Ich war 2018 als Einzelunternehmer tätig und muss dieses Jahr Steuern nachzahlen. Meine Frau und ich werden uns am 14.10. scheiden lassen.
Wir haben im Trennungsjahr 2018 zwar in getrennten Wohnungen gelebt, aber es mehrere Male noch einmal versucht. Meiner Meinung nach kann ich also beim Scheidungstermin angeben, das wir getrennt gelebt haben oder auch nicht.
Grundsätzlich habe ich zwar nichts dagegen, da ich der Scheidung zustimme, allerdings will ich nicht alleine mit der Steuerschuld belastet werden, da wir das Geschäftseinkommen komplett geteilt haben.

Würde meine Zustimmung zur Scheidung beim Gerichtstermin bedeuten, ich erkenne das Trennungsjahr an und bin damit alleine verantwortlich für die Steuerschuld, oder würde das FInanzamt uns trotzdem als Ehepaar und damit geteilter Verantwortung behandeln?

Sehr geehrter Ratsuchender,

es wird darauf ankommen, ob noch eine gemeinsame Veranlagung stattgefunden hat.

In diesem Fall gilt folgendes:

Nach § 44 AO sind die Eheleute Gesamtschuldner der Steuerschuld.

Insoweit besteht die Möglichkeit des Gesamtschuldnerausgleiches gegen die Frau, wenn diese nach der Trennung eine Zahlung nicht vornehmen will.

Dann werden Sie diese klageweise in Anspruch nehmen müssen.

Das sind Grundsätze, die sowohl vor, als auch noch nach der Trennung bei gemeinsamer Veranlagung bestehen.

Entscheidend ist demnach die gemeinsame Veranlagung.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

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