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Steuerlicher Aspekt Löschung Nießbrauch

27.01.2020 16:00 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Meine Eltern haben mir im Dezember 2011 eine Eigentumswohnung notariell überschrieben. Sie haben sich für die Immobilie den Nießbrauch eintragen lassen.
Nun wollen wir den Nießbrauch aus dem Grundbuch streichen lassen.
Hierbei wurden wir von unserem Notar auf eventuell zusätzlich anfallende Steuern hingewiesen.

Welche steuerlichen Nachteile können uns hier entstehen?
Macht es Sinn den Nießbrauch erst nach Ablauf der Zehnjahres-Frist zu löschen? Oder beginnt mit einer solchen Änderung die Schenkungsfrist sogar nicht zu laufen?

27.01.2020 | 19:11

Antwort

von


(196)
70 Queens Road Central
00 Hong Kong
Tel: +85281913060
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Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten möchte:

In der Tat kann es sinnvoll sein, mit der Löschung bis zum Ablauf von 10 Jahren ab dem Wirksamwerden der Übertragung im Jahr 2011 zu warten:

Der Nießbrauch hat bei der Übertragung im Jahr 2011 zu einer Wertminderung der Immobilie geführt. Dadurch haben Sie möglicherweise die Freibeträge nach dem ErbStG nicht ausgeschöpft.

Die unentgeltliche Löschung des Nießbrauchs stellt nun ihrerseits wieder eine Schenkung dar, da sich der Wert der Wohnung erhöht. Soweit Sie dadurch innerhalb der Zehnjahresfrist des § 14 ErbStG: Berücksichtigung früherer Erwerbe den Freibetrag (grds. EUR 400.000 pro Elternteil, § 16 ErbStG: Freibeträge ) überschreiten, würde nunmehr Schenkungsteuer anfallen. Diese beträgt für den den Freibetrag überschreitenden Betrag grds. zwischen 7 und 30 Prozent (§ 19 ErbStG: Steuersätze ).

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen,

RA Dr. Tim Greenawalt


ANTWORT VON

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