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Steuerliche Konsequenzen eines Privatdarlehens

13.01.2007 22:47 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Ich habe hier neben steuerrechtlichen Fragen auch andere relativ einfache Fragen. Falls sie diese anderen Fragen nicht beantworten könnten habe ich Verständnis dafür.

Ich bekomme von meinem Bruder ein Privatdarlehen. Zur Absicherung seiner Ansprüche soll eine Grundschuld zu seinen Gunsten auf meine Wohnung eingetragen werden. Brauchen wir dazu einen Notar? Wenn ja, müssen wir beide dort erscheinen, oder reicht es, wenn nur ich dort erscheine? (da mein Bruder sehr weit enfernt wohnt).

Hat dieses Kreditgeschäft irgendwelche steuerlichen Konsequenzen für mich oder meinen Bruder? Ist der Notar, sofern einer benötigt wird, berechtigt oder verpflichtet, den Geschäftsvorfall an das Finanzamt zu melden? Falls ja, macht es einen Unterschied, ob das Darlehen verzinslich oder unverzinslich ist? Benötigt der Notar Einsicht in den Kreditvertrag? Falls ja, wie sieht es dann aus, wenn der Vertrag nicht schriftlich sondern mündlich abschlossen wird?
13.01.2007 | 23:50

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Fragen darf ich wie folgt beantworten.

Die Grundschuldbestellung, das heißt, die Eintragung der Schuldhöhe als Belastung im Grundbuch müssen Sie durch einen Notar vornehmen lassen. Sie können sich ensprechend bevollmächtigen lassen und eine entsprechende Einverständniserklärung sowie die Darlehensurkunde dem Notar vorlegen, Evtl. ist auch eine notarielle Beglaubigung der Vollmacht durch einen Notar am Wohnort Ihres Bruders notwendig.

Die steuerlichen Konsequenzen bestehen allein in der Belastung durch die Raten für Ihren Bruder und Ihren Zinseinnahmen. Die Eintragung einer Grundschuldwird grds.nicht an das Finanzamt weitergeleitet. Der Notar ist bei Grundstücksgeschäften hier auch nicht zuständig, dies erledigen, wie bei Grundstückskäufen die Grundbuchämter.

Steuerlich gesehen hinsichtlich der Beträge und wie oben genannt ja. Der Kreditvertrag muss dem Notar nicht unbedingt vorgelegt werden, eine Grundschuld kann jederzeit auch ohne vertragliche Verpflichtung eingetragen werden. Zu Ihrer Sicherheit empfiehlt sich aber die Schriftform.

Ich hoffe, Ihre Fragen zufriedenstellend beantwortet zu haben und stehe Ihnen gerne weiterhin zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Christian Joachim
-Rechtsanwalt-


Rechtsanwalt Christian Joachim

Rückfrage vom Fragesteller 14.01.2007 | 00:16

Also meldet nicht der Notar sondern das Grundbuchamt dem zuständigen Finanzamt den Geschäftsvorfall (Grundbucheintragung)? Ist dies auch dann der Fall, wenn es sich um ein zinsloses Darlehen handelt?

Ergänzung vom Anwalt 15.01.2007 | 20:54

Sehr geehrter Fragesteller,

wie bereits o.g. wird eine Grundschuldeintragung grds. nicht an das FA weitergeleitet, egal, ob es sich um ein verzinstes oder zinsloses Darlehen handelt. Die Grundschuld ist ja nur ein Sicherungselement, an dem das Finanzamt keine Interesse hat.

Ich hoffe, auch Ihre Nachfrage hlfreichbeantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend.

Mit freundlichen Grüßen


Christian Joachim
-Rechtsanwalt-

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