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Steuerliche Folgen der Schenkung eines Grundstücks

07.04.2013 15:05 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Zusammenfassung: Schenkung Wohnhaus an Tochter unter Vorbehalt eines Wohnrechts bzw. Wohnungsrechtes

Meiner Mutter möchte mir Ihr Haus schenken. Das Haus steht in Brühl, Nordrhein-Westfalen. Sie bzw. meine Eltern erhalten im Gegenzug ein lebenslanges Wohnrecht. Hinsichtlich der Einzelheiten der Schenkung ist alles soweit geklärt.

Offen sind für uns jedoch noch in steuerlicher Hinsicht die folgenden Fragen:

1. Meine Mutter hat das Haus selbst erst Anfang 2013 geerbt. Erbsteuer ist nicht angefallen. Gibt es hier eine Wartefrist o.ä. oder kann Sie mir das Haus bereits jetzt schenken? Können jetzt hier nachträglich Steuern von meiner Mutter verlangt werden, weil Sie das Haus nicht lange genug als Eigentum gehalten hat?

2. Das Haus besteht aus 2 Wohnungen. Meine Eltern bewohnen die untere Wohnung. Die zweite Wohnung steht leer. Wird von meinen Eltern sporadisch genutzt und soll vorerst nicht vermietet werden.
Ist hier mit irgendwelchen Steuern/Abgaben zu rechnen, weil wir die zweite, leerstehende Wohnung bewusst nicht weitervermieten?

Vielen Dank

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts beantworten möchte:
1. Normalerweise besteht keine Wartefrist. Von wem hat an denn Ihre Mutter das Haus geerbt? Wichtig
ist, den Schenkungswert festzustellen, also der Wert der übertragenen Sache unter Abzug des vorbehaltenen Wohnrechts. Sie als Abkömmling haben eine Freibetrag von 400.000 €, der alle 10 Jahre in Anspruch genommen werden kann, d.h.nach § 14 Erbschafts- und Schenkungsteuergesetz alle Zuwendungen eines Zehnjahreszeitraums
zusammengerechnet werden. Was Sie mit der "Wartefrist" meinen, spielt bei der Vererbung von selbst genutztem Wohneigentum eine Rolle. Der Erwerb bleibt steuerfrei, wenn der überlebende Ehepartner oder die Kinder in dem Haus - eine bestimmte Mindestfrist von 10 Jahren - wohnen bleiben


Sie haben grundsätzlich nicht die Pflicht die Wohnung zu vermieten; es sei denn es gibt eine Zweckentfremdungssatzung für die Stadt Brühl, die vorschreibt, dass vermietbarer Wohnraum nicht leer stehen darf. Aber Gebühren und Steuern fallen nicht an.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Patrick Hermes, Rechtsanwalt

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