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Steuerliche Berücksichtung von Kosten aus Rechtsstreit


| 10.01.2007 18:30 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Sehr geehrte Rechtsanwälte,

im Jahr 2005 sind mir Rechtsberatungs- und Prozesskosten aus einem Streit mit meiner Heimatgemeinde entstanden.
Ich habe - schließlich vergeblich - versucht mich gegen einen Bebauungsplan zu wehren, der es mir unmöglich machen würde zukünftig unbebauten Grund als Bauland zu nutzen. Ob die wirtschaftliche Verwertung durch Bau eines Hauses (Einkünfte aus Vermietung) oder Veräußerung (ggf. SO) erfolgen sollte,
stand zu dem Zeitpunkt, als die Kosten anfielen, noch nicht fest.

Da ich im Rechtsstreit am VerwG unterlegen bin, werden mir auch absehbar in der Zukunft keine positiven Einküfte aus diesem Projekt erwachsen. Daher meine Fragen:

1) Gibt es eine Möglichkeit die entstanden Kosten steuerlich geltend zu machen?
2) Wenn ja, wie?
3) Ändert sich bei der Steuererklärung für 2006 etwas? Auch in 2006 sind Kosten entstanden.

Vielen Dank.
Sehr geehrter Fragesteller,

Prozeßkosten können immer insoweit als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben geltend gemacht werden, wie sie mit einkommensteuerpflichtigen Einnahmen im Zusammenhang stehen. Dies wäre in Ihrem Fall nur bei einer zukünftigen Verwendung des Grundstücks zur Vermietung und Verpachtung der Fall. Insoweit können Sie die Prozeßkosten als vergeblich aufgewendete Werbungskosten bei Ihren Einnahmen in Abzug bringen, wie Sie dem Finanzamt glaubhaft machen können, daß eine Nutzung des Grundstücks zu Vermietungszwecken geplant war.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Steuerrecht

Nachfrage vom Fragesteller 10.01.2007 | 19:29

Sehr geehrter Herr Meisen,

in welcher Form sollte ich sinnvollerweise das dem Finanzamt glaubhaft machen? Soll ich den Belegen zur Anlage V eine formlose Erklärung beilegen, aus welcher der Sachverhalt hervorgeht?

Vielen Dank.

Ergänzung vom Anwalt 10.01.2007 | 20:00

Sehr geehrter Fragesteller,

der Art des Nachweises hängt davon ab, was Ihnen zur Verfügung steht. Eine Geschehensschilderung, wie von Ihnen angedacht, ist sicherlich möglich. Eventuell existieren aber auch noch andere Unterlagen (Baupläne, Finanzierungsanfragen o.ä.), aus denen sich die Absicht ergibt, auf dem Grundstück ein Vermietungsobjekt zu errichten?

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Steuerrecht
Bewertung des Fragestellers |


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