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Steuerliche Berücksichtigung - Versorgungsausgleich


| 17.01.2007 14:50 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Im Zuge meiner Scheidung wurde per Familiengerichtsurteil der Versorgungsausgleich durch Einmalzahlung von € 10000 geregelt. Diesen Betrag habe ich in der Einkommensteuererklärung 2005 (Jahr des Urteils und der Bezahlung) als außergewöhnliche Belastung angegeben. Das Finanzamt hat dies jetzt (Bescheid vom 14.12.06)nicht anerkannt mit Hinweis auf eine Entscheidung aus den 1980ern bzw. ESt-Kommentar Schmidt, 23. Auflage S.2050. Ich habe jetzt eine Entscheidung des BFH vom 8.3.06 (IX R 107/00) gefunden, wonach Einmalzahlungen beim Versorgungsausgleich zur Vermeidung späterer Pensionsabzüge bei Beamten (ich bin Beamter) anzuerkennen sind, allerdings nicht als "außergewöhnliche Belastung" sondern als "vorweggenommene Werbungskosten".

Zur Fristwahrung habe ich bereits Einspruch gegen den Bescheid 2005 eingelegt. Wie muß ich die Begründung formulieren bzw. was muß ich beachten, wenn ich die Einmalzahlung jetzt als Werbungskosten gemäß dem BFH-Urteil anerkannt haben möchte?
Sehr geehrte Dame,

geben Sie in der Begründung Ihres Einspruches die o.g. Entscheidung des BFH an und teilen Sie mit, dass die Einmalzahlung, soweit Sie denn auch tatsächlich in dem inmitten stehenden Veranlagungszeitraum 2005 gezahlt worden ist, als Werbungskosten Berücksichtigung finden müssen.

Eine Bindungswirkung durch die Angabe der Einmalzahlung in Ihrer Einkommensteuererklärung als außergewöhnliche Belastung ist nicht eingetreten.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: phermes1@gmx.de

Mit besten Grüßen

RA Hermes
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