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Steuerliche Behandlung eines Anteilserwerbs- und Verkaufs einer GmbH 1:1

02.12.2018 21:54 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Steuerliche Anrechnung von Gesellschaftsanteilen nach Auszahlung.

Ich habe eine Frage zur steuerlichen Behandlung eines Anteilserwerbs- und Verkaufs von GmbH-Anteilen.

Der Fall:
- Ich habe in 2017 (Dezember) Anteile einer GmbH erworben (2 %) und war dort auch beschäftigt. Ich wurde damals auch als Gesellschafter im HRG eingetragen. Der Notartermin war Dezember 2017, die Eintragung im HRG nach meiner Kenntnis Anfang 2018.
- Ich habe nun in 2018 den Arbeitgeber gewechselt und einer Rückabwicklung 1:1 der Anteile zugestimmt, da auch im Arbeitsvertrag festgehalten war dass der Anteilsinhaber in der Firma beschäftigt sein muss. Aus dem HRG werde ich nun wieder ausgetragen, voraussichtlich noch in diesem Jahr, möglicherweise auch erst in 2019.

Meine Frage: Muss den Vorgang steuerlich bekannt machen?

Nach meinem bisherigen Verständnis müsste ich ja nur eventuelle Gewinne aus dem Geschäft steuerlich geltend machen, da ich die Anteile aber zum Kaufpreis wieder veräußere ist der Gewinn 0 und nach meinem Verständnis muss ich den Sachverhalt daher auch nicht in der Steuererklärung 2017 oder 2018 angeben ?

Vielen Dank für Ihre Antwort...

Einsatz editiert am 03.12.2018 21:56:20
05.12.2018 | 07:07

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Ist ein Gesellschafter zu mindestens 25% an der GmbH beteiligt oder wie Sie, zu mindestens 1% und beruflich für die GmbH tätig, kann er zum sog. Teileinkünfteverfahren optieren. Dann sind 60% der Einkünfte steuerpflichtig. Dafür kann der Gesellschafter Werbungskosten zu 60% geltend machen. Veräußert der Anteilseigner seine Anteile, die zumindest 1% ausmachen, muss er die Gewinne ebenfalls versteuern. Gleichzeitig können auch negative Einkünfte berücksichtigt werden.
Das Teileinkünfteverfahren ist ein Verfahren zur steuerlichen Behandlung von Einnahmen aus Beteiligungen an Kapitalgesellschaften.
Soweit Sie auch Gesellschafter-Geschäftsführer sind hat dies insofern Einfluss, als dass der Gesellschafter-Geschäftsführer, also Sie, zum o.g. Teileinkünfteverfahren optieren kann. Das Geschäftsführergehalt des Gesellschafter-Geschäftsführers gehört jedenfalls zu den Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit.

Insofern ist auch eine schwarze Null zu dem Zeitpunkt steuerlich anzumelden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Wübbe

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