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Steuerklasseneinteilung

| 28.10.2012 09:05 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Ich bin Beamter im Ruhestand und meine Frau arbeitet bei einer überstaatlichen Organisation. Wir haben einen gemeinsamen Wohnsitz in Belgien. Meine Frau zahlt aufgrund ihres Status keine Einkommensteuer, ich werde normal in Deutschland besteuert und zahle in Belgien sogar noch eine Zusatzsteuer auf meine deutschen Versorgungsbezüge. Meine Frau und ich haben in einem Ehevertrag Gütertrennungvereinbart.
1. Welche Steuerklasse kommt für mich infrage?
2. Welche Steuerklasse kommt für mich infrage, wenn ich einen nicht steuerlichen Wohnsitz in Deutschland anmelde, an dem ich mich weniger als 183 Tage aufhalte?
3. Mit welchen Konsequenzen hätte ich zur rechnen, wenn ich in der falschen Steuerklasse wäre?

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes im Rahmen einer Erstberatung wie folgt beantworten möchte:

1. Grundsätzlich kämen die Steuerklassen 1, 3, 4 und 5 in Betracht. Wenn Sie aber monatlich direkt mehr Geld verfügbar haben wollen, anstatt sich etwa zu viel gezahlte Steuer vom Finanzamt erstatten zu lassen, dann sollten Sie die Steuerklasse 3 beantragen.

2. Dies hat auf die Steuerklasse keinen Einfluss. Ihre Einkünfte werden meines Erachtens stets in Deutschland zu versteuern sein, egal wo Sie wohnen. Dies resultiert aus dem Umstand, dass Sie Ihre aktuellen Bezüge in Deutschland "erarbeitet" haben. Durch das Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland-Belgien wird allein Deutschland das Besteuerungsrecht zugewiesen.

3. Da Sie durch die Wahl einer Steuerklasse keine "endgültigen" Fakten schaffen, sondern erste durch die Jahressteuererklärung ermittelt wird, welche Steuerlast Sie zu tragen haben, ist die einzige Konsequenz der "falschen" Steuerklassenwahl, dass Sie monatlich etwas mehr oder etwas weniger Liquidität zur Verfügung haben.


Bitte beachten Sie, dass diese Webseite und der damit verbundene Service lediglich eine Erstberatung bieten soll und damit eine ausführliche Beratung nicht ersetzen kann und will.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Jan-Torben Callsen, Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 28.10.2012 | 11:12

Vielen Dank für Ihre Antwort, zum Verständnis habe ich noch folgende Nachfrage (deshalb habe ich das Einkommen meiner Frau bei meiner ersten Frage erwähnt):
Wie wird das Einkommen meiner Frau, das von jeglicher Steuer befreit ist, behandelt? Muss das bei der Einkommensteuererklärung angegeben werden? Ich habe gelesen, das steuerfreie Einkommen von überstaatlichen Organisationen, wie NATO oder EU, nicht angegeben werden müssen.
Wenn doch, wie wirkt es sich auf meine Steuerklasse aus?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 28.10.2012 | 15:28

Sehr geehrter Fragesteller,

die Bezüge Ihrer Gattin haben keine Auswirkungen auf Ihre Steuerklasse. In der Steuererklärung für Sie spielen die Einkünfte Ihrer Frau ebenfalls keine Rolle.

Sollten Sie beabsichtigen eine gemeinsame Veranlagung durchzuführen, so rate ich Ihnen den Besuch eines Steuerberaters an. Dieser kann dann unter Prüfung Ihrer beider Bezüge prüfen, welche Möglichkeiten der Steuergestaltung bestehen.

Eine solche Prüfung kann im Rahmen einer Erstberatung und ohne Vorlage von Nachweisen über Ihre Bezüge leider nicht erfolgen.

Ich hoffe, Ihnen hiermit geholfen zu haben.

Bewertung des Fragestellers 30.10.2012 | 07:40

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"Ich habe 50 € verbrannt für eine Wischiwaschi-Antwort und Sie werden argumentieren, dass man bei einer solchen "Beratung" nicht mehr erwarten kann. Ein Anruf beim Finanzamt am Tag darauf hatte kostenlos die gewünschte Antwort zur Folge. Ich habe den Eindruck, dass am Wochenende eine Anzahl gelangweilter Anwälte ein paar Euros als Nebenverdienst machen.... Ich habe aber - um ehrlich zu sein - nicht wirklich mehr erwartet."