Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Steuerklasse-Unterhalt


| 13.02.2006 10:13 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Gabriele Haeske



Guten Tag.

Ich habe zwei Kinder aus erster Ehe, die 1994 geschieden wurde, und für die ich Unterhalt zahle.

2005 habe ich wieder geheiratet, und für 2005 die Steuerklasse V für meine Frau, Steuerklasse III für mich gewählt.

Als im November die Steuerkarten für 2006 kamen, haben wir beide die Steuerklasse IV gewählt, da wir bei der alten Steuerklassenwahl ( III / V ) mit einer Nachzahlung ( ca. 500.- EUR ) rechnen müssen.

Jetzt wurde ich vom Anwalt meiner Ex-Frau aufgefordert meine Verdienstnachweise von 2005-2006 einzureichen.

Meine Frage ist nun, welche Steuerklasse wird nun für die Berechnung des durchschnittliche Nettogehalts genommen ?

Bei der Steuerklassenwahl III / V hatte ich ca. 350.- EUR netto mehr, und meine Frau ca. 300.- EUR weniger, als bei der jetzigen Steuerklasse.

Wenn nun mein Einkommen nach der Steuerklasse aus 2005 berechnet wird, zahlt meine Frau dann doch indirekt den höheren Kindesunterhalt mit, da sich mein Netto sich auf „ ihre Kosten „ erhöht, oder ?

Viele Dank.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

die Höhe der Unterhaltspflicht richtet sich danach, welches Einkommen Sie tatsächlich haben.
Daher ist die von Ihnen tatsächlich gewählte Steuerklasse und die daraus resultierenden Abzüge für die Berechnung des Einkommens maßgebend. Unmittelbar bevorstehende Änderungen der Steuerklasse sind ebenfalls mit zu berücksichtigen.
Es müsste also berechnet werden, wie hoch Ihr Einkommen jetzt unter Zugrundelegung der neuen Steuerklasse IV ist.

Die Höhe der zu zahlenden Einkommenssteuer hängt letztlich aber gar nicht von der gewählten Steuerklasse ab, sondern lediglich vom jährlichen Gesamteinkommen. Die zu zahlende Steuer wird entweder nach der Grundtabelle oder - bei gemeinsamen veranlagten Ehegatten - nach der sog. Splittingtabelle berechnet. Durch die gewählte Steuerklasse wird lediglich festgelegt, welche monatliche Vorauszahlung auf die voraussichtliche Einkommenssteuerschuld gezahlt wird. Es gibt eine Rückerstattung, wenn die Vorauszahlungen zu hoch sind, eine Nachzahlung, wenn sie zu niedrig sind.
Bei der Berechnung des unterhaltsrechtlich relevanten Einkommens sind Steuerrückerstattungen und Nachzahlungen bei Arbeitnehmern in dem Jahr zu berücksichtigen, in dem diese anfallen. Der Ausgleich erfolgt also später.

Ich hoffe, ich habe Ihnen hiermit zunächst weitergeholfen. Gerne beantworte ich eine Nachfrage.

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Haeske
Rechtsanwältin
Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Klare Antwort. Hoffe, daß der Kollege das auch so sieht. Danke "
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER