Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
479.578
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Steuerhinterziehung u. Führungszeugnis Belegart O


22.10.2007 19:44 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Hallo, habe überraschend die Möglichkeit bekommen, die Beratungsstelle eines Lohnsteuerhilfevereins zu übernehmen. Zur Anmeldung als Beratungsstellenleiter wird seitens der OFD u.a.ein Führungszeugnis der Belegart O gefordert, sowie eine Erklärung, dass in den letzten 12 Monaten u.a. kein Ermittlungsverfahren nach der Abgabenordnung anhängig ist.Hier beginnt mein Problem, da ein Ermittlungsverfahren wg. Steuerhinterziehung durch Nichtabgabe der Umsatzsteuererklärung noch nicht abgeschlossen ist.Die Steuererklärung ist inzwischen abgegeben, stimmt jedoch mit den rechtzeitig eingereichten Voranmeldungen nicht überein (Differenz ca. 1500 EUR). Der Betrag wurde umgehend incl. Zinsen nachgezahlt.Die Verspätung läßt sich relativ gut erklären, jedoch rechne ich trotzdem mit einer Geldstrafe in unbekannter Höhe.
Es stellt sich für mich die Frage, ab wann diese Strafe in das Führungszeugnis O eingetragen wird. Ich bin Ersttäter. Da ich mit einem Strafbefehl in den nächsten 2 Wochen rechne, ist beabsichtigt, den Antrag bei der OFD erst nach Zugang des Strafbefehles zu stellen, da dann nichts mehr "anhängig" ist und dieses Delikt hoffentlich nicht im Führungszeugnis auftaucht.Die ganze Prozedur wäre jedoch sinnlos, wenn die OFD noch zusätzlich Informationen aus meiner Steuerakte anfordert. Dann stellt sich die Frage, ob wegen dieses Deliktes eine Ablehnung erfolgt.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,
auf Grund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes möchte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt beantworten:

Ab wann Ihre Strafe in das Führungszeugnis aufgenommen wird, hängt von der Art und der Höhe der verhängten Strafe ab (die Sie noch erwartet).
Kleinere Erstverurteilungen zu Geldstrafe von nicht mehr als 90 Tagessätzen oder zu Freiheitsstrafe von nicht mehr als 3 Monaten werden in der Regel nicht im Führungszeugnis aufgeführt, obwohl sie beim BZR eingetragen sind.

Die Eintragungen werden nach Ablauf bestimmter Fristen gelöscht. Die kürzeste Löschungsfrist beträgt 3 Jahre.

Mit anderen Worten, ob die Ihnen gegenüber verhängte Strafe im Führungszeugnis stehen wird oder nicht, hängt von der Höhe der Strafe ab. In Ihrem Fall erscheint eine Geldstrafe- wie Sie auch selbst schreiben – wahrscheinlich. Wenn diese nicht höher als 90 Tagessätze betragen sollte, wird sie nicht im FZ aufgenommen.

Ansonsten steht es denen natürlich frei, Sie wegen dieses Delikts abzulehnen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Dileyha Altintas
Rechtsanwältin
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59978 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle, ausführliche und ich hoffe auch kompetente Antworten. So richtig weiß man das ja erst später, wenn es zum Streitfall kommt. Jedenfalls weiß ich jetzt viel mehr wie ich weiter vorgehen sollte im Streitfall mit ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort ist klar verständlich, ausführlich und zeugt von fachlicher Kompetenz. Besser geht's nicht. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Super sehr schnelle Antwort.preislich günstig. ...
FRAGESTELLER