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Steuerfristen

| 26.08.2014 16:41 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Zusammenfassung: Steuererklärungsfristen für Steuerpflichtige und Steuerberater

Ich habe einen geschätzten ESt-Bescheid für 2013 erhalten. Mir ist die Frist 31.05.14 klar.

Es gibt auch auch eine Frist für Steuerberater und LSt-Hilfevereinen zum 31.12.14.

Ist es nicht eine Ungleichbehandlung zwischen „Selbsterklärer" und Steuerberater. Es wäre schön, dass ich die gesetzliche Grundlage bzw. Urteile erklärt bekomme.

Kritische Anmerkungen sind erwünscht. Ist dies angreifbar?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

LSt-Hilfevereine und Steuerberater können sich auf die gleichlautenden Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder über Steuererklärungsfristen berufen. Nach dem Wortlaut dieser Erlasse wurde die Frist zur Abgabe der Erklärungsfristen allgemein bis zum 31.12.2014 verlängert für die Abgabe von Steuererklärungen des Jahres 2013. Aber auch Steuerpflichtige können natürlich Fristverlängerung beantragen, wenn sie zb arbeitsüberlastet oder krank sind bzw. Gründe haben, die für eine Fristverlängerung sprechen. Die, wie Sie meinen, vorliegende "Ungleichbehandlung" ist meines Erachtens nicht gegeben bzw. berechtigt, da Steuerberater natürlich eine Vielzahl von Steuererklärungen für Mandanten fertigen müssen und es so zu einem Arbeitsstau kommt bzw. kommen kann, so dass das Finanzamt diesen Personen bzw. Vereinigungen einfach mehr Zeit einräumt und natürlich auch dies als Arbeitserleicherung für das Finanzamt dient, um nicht ständig Fristverlängerungen für die Steuerberater bearbeiten und prüfen zu müssen.
Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 27.08.2014 | 17:58

Ja danke für die Antwort.

Sie zitieren ausschließlich aus den Erlass. Dieser ist mir bekannt.

Sie sehen keine Ungleichbehandlung zwischen „Selbsterklärer" und Steuerberater. Das heißt im Ergebnis, ich kann mir eine Fristverlängerung erkaufen. Auch auf die Entscheidung des Verfassungsgericht(Abgabefristen) gehen sie nicht ein. Nicht identisch, aber wegweisend. Das Interesse des Steuerzahlers steht hier im Vordergrund. Deshalb vom Verfassungsgericht nicht angenommen.

Hier steht steht aber das Interesse des Steuerberaters und des Finanzamtes im Vordergrund.

Was ist Ihre Auffassung dazu?

Sie können sich Zeit lassen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.08.2014 | 12:04

Wenn Sie es so sagen wollen, ist es eine Art "erkaufen" der Fristverlängerung, wenn der Steuerpflichtige einen Steuerberater beauftragt, um eine Fristverlängerung zur Abgabe der Steuererklärungen zu erhalten.
Eine Ungleichbehandlung zwischen Steuerberater und Steuerpflichtigem ist durchaus zu bejahen; allerdings ist diese sachlich gerechtfertigt.

Bewertung des Fragestellers 29.08.2014 | 23:26

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Bei den schwierigen Thema und meinen niedrigen Einsatz ok.

Ich hätte mir gewünscht, dass weiter gedacht wird. das Thema erkaufen steht nicht nur in Konflikt der "Selbsterklärer" und Steuerberater.

Sondern auch der Steuerpflichtigen. Die kaufen und nicht kaufen können. Damit kann ich mir Rechtssprechung kaufen.

Schade.



"
Stellungnahme vom Anwalt:
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