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Steuerfrage


04.12.2007 04:01 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Schweizer



Meines Wissens nach ist Nachhilfe Umsatzsteuerfrei, allerdings muß das wohl beantragt werden. Leider hat es mein Steuerberater versäumt dies zu tun. Nun habe ich Angst, dass man mich nachträglich versteuert (besteht seit 1995!), denn dann müßte ich dieses Unternehmen aufgeben. Kann man da jetzt noch etwas tun? Und ist es richtig, dass Nachhilfe Umsatzsteuerfrei ist?
Viele Grüße, B.Heimann
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Online-Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben gerne wie folgt beantworten möchte:

Nachhilfe kann in der Tat nur auf Antrag von der Umsatzsteuer befreit werden (§ 4 Nr. 21 UStG).

Da dieser Antrag bislang nicht gestellt worden ist, hängt eine nachträgliche Versteuerung davon ab, ob Sie unter die sog. Kleinunternehmerregelung fallen.
Nach § 19 Abs. 1 UStG wird die Umsatzsteuer dann nicht erhoben, wenn der Umsatz im vorangegangenen Kalenderjahr 17.500,00 € nicht überstiegen hat und im laufenden Kalenderjahr 50.000,00 € voraussichtlich nicht übersteigen wird.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte und weise bei Unklarheiten auf die kostenlose Nachfragefunktion hin.
Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse.
Einstweilen verbleibe ich

mit besten Grüßen

Reinhard Schweizer
Rechtsanwalt, Dipl.-Finanzwirt

E-Mail: reinhard.schweizer@gmx.net

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, sodass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann. Im Übrigen ist der Umfang der gegebenen Antwort auch abhängig von der Höhe des ausgelobten Einsatzes.

Nachfrage vom Fragesteller 04.12.2007 | 08:40

Wieviele Jahre rückwirkend kann man denn noch zu Umsatzsteuerzahlungen herangezogen werden? Freundliche Grüße B.Heimann

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.12.2007 | 08:57

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Eine USt-Festsetzung kann noch für die Jahre erfolgen, für die die Festsetzungsfrist noch nicht abgelaufen ist.
Die Festsetzungsfrist beträgt im Regelfall vier Jahre und beginnt in Ihrem Fall mit Ablauf des dritten Kalenderjahres, das auf das Jahr der Steuerentstehung folgt (§ 170 Abs. 2 Nr. 1 AO).
Dementsprechend kann bis zum 31.12.2007 noch eine rückwirkende USt-Festsetzung für die Jahre bis einschl. 2000 erfolgen.

Mit besten Grüßen

Reinhard Schweizer
RA, Dipl.-Fw.

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