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Steuererstattung


27.08.2006 12:40 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Hallo RA,
im Jahr 2005 wurde ich geschieden und habe im selben Jahr auch wieder geheiratet. Beim Unterhalt an meine Ex wurden Aufwendungen für meine LV nicht mindernd berücksichtigt. Diese Aufwendungen führen aber zu anteiligen Steuererstattungen, gleiches gilt für die Anwalts-und Gerichtskosten
(aussergewöhnlicher Aufwand).

Frage: Kann ich bei der fiktiven Steuerberechnung zur Ermittlung des unterhaltsrelevanten Steuererstattungsanteils ( geschieden, gemindert um Krankenkassenanteile Ehefrau ) auch die LV Aufwendungen und Scheidungskosten unberücksichtigt lassen ?

Ich habe mal gelesen, dass Steuererstattungsanteile aus Aufwendungen die nicht unterhaltsmindernd berücksichtigt wurden, konsequenterweise auch nicht zusätzlich einkommensrelevant sind.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

eine fiktive Steuerberechnung hinsichtlich der Aufwendungen, die nicht unterhaltsmindernd zu berücksichtigen sind, kommt nicht in Betracht.

Die Steuererstattung wird nicht bereinigt um die Aufwendungen für LV und Scheidungskosten.

ALLERDINGS ist eine fiktiver Steuerberechnung hinsichtlich der neuen Ehefrau vorzunehmen. Durch die neue Ehe haben Sie bei der Steuerberechnung den sogannten Splittingvorteil. Dieser kommt bei nachehelichen Unterhalt der geschiedenen Ehefrau nicht zu Gute.

Demgemäß ist die Steuererstattung zu kürzen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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