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Steuererklärung rückwirkend zu 2014

28.07.2016 10:29 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Mein mann und ich haben seit jahren eine grundstücksgemeinschaft und vermieten Gebäude an die gmbh meines mannes und ein wohnhaus gemeinsam an mieter...Vor kurzem war wieder die Steuererklärung zu unterschreiben meinerseits und diese kam mir etwas seltsam vor da plötzlich umsatzsteuer beschrieben war aber es war niemand da zur Erklärung als die vorzimmerdame und es war angeblich dringend weil morgen abgabetermin war..Nun kam vom Finanzamt eine Anerkennung der umsatzsteuer Erklärung zu 2014 über umsatzsteuer und bescheid über zinsen aber nicht adressiert an grundstücksgemeinschaft sondern plötzlich an ehegattengesellschaft...Was kann das bedeuten? Mein mann und ich leben seit 2015 getrennt weil er eine andere frau kennengelernt hat die er heiraten will...ich bin daher nun sehr besorgt mfg

Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst einmal möchte ich festhalten, dass ich mangels genauer Kenntnis der Unterlagen nur Vermutungen anstellen kann. Wenn Sie eine detaillierte Überprüfung wünschen, müssten Sie also den Steuerbescheid samt der ihm zugrunde liegenden Steuererklärung prüfen lassen.

Da Sie aber selbst schreiben, dass die Ihnen zur Unterschrift vorgelegte Erklärung auch Angaben zur Umsatzsteuer enthielt, vermute ich, dass es sich entweder nur um die Umsatzsteuererklärung, oder um diese und zugleich die Einkommenssteuererklärung gehandelt hat.
Da Ihr Mann und Sie noch nicht geschieden sind, ist es ja möglich, sich weiterhin zusammen steuerlich veranlagen zu lassen.

Die von Ihnen beschriebenen Einnahmen können, wenn Sie ein gewisses Maß nicht überschreiten, rein als Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung zu werten sein und unterfallen dann nur der Veranlagung zur Einkommensteuer.
Wird dieser private Rahmen jedoch verlassen, was regelmäßig der Fall ist, wenn mehrere Immobilien und über dauerhaften Zeiträume vermietet werden, wird vom Finanzamt regelmäßig eine Gewerblichkeit unterstellt. Diese würde dann als Einnahme aus Gewerbebetrieb eingstuft werden und wäre umsatz- und gewerbesteuerlich relevant.

Die Einstufung kann daher nach Ihrer Schilderung durchaus korrekt vorgenommen worden sein. Dennoch haben Sie natürlich ein Interesse an Information und auch ein Recht darauf.
Ich würde Ihnen also in jedem Fall empfehlen, Ihren Exmann dazu aufzufordern, Ihnen die benötigten Informationen und Papiere zur Verfügung zu stellen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiterhelfen konnte und stehe für eventuelle Rückfragen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Désirée Fritsch
Rechtsanwältin

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