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Steuererklärung als Arbeitnehmer/Eigentümer

09.12.2019 15:52 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Guten Tag,

Ich möchte meine erste eigene Steuererklärung machen, da ich seit diesem Jahr eine eigene Wohnung mit meinem Lebensgefährten habe. Ich bin Arbeitnehmer, aber auch Eigentümer einiger Immobilien. Allerdings habe ich nichts von Ihnen, da meine Mutter den Nießbrauch hat und somit die Mieten erhält, diese verwaltet und quasi die Besitzerin ist. Muss ich nur als Eigentümer, ohne Nutzung der Immobilien oder Mieteinnahmen, dieses bei der Steuererklärung angeben? Wie gesagt, ich habe ja nichts mit denen zu tun, bis auf das ich als Eigentümerin im Grundbuch stehe. Würde gerne meine Steuererklärung einfach als normaler Arbeitnehmer, was ich eben bin, machen. Wollte mich vergewissern, ob das möglich ist. Nicht dass das Finanzamt irgendwann Forderungen stellt.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie müssen nur Einnahmen versteuern, die Sie tatsächlich haben. Wenn also Ihre Mutter (qua Nießbrauchsrecht) Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (V+V) hat, dann muss sie diese versteuern und darf im Gegenzug die durch die Aufwendungen für das Vermietungsobjekt entstehenden Werbungskosten steuermindernd geltend machen. Sie selbst haben nur Ihren Arbeitslohn zu versteuern. Dies erfolgt üblicherweise durch Steuerabzug vom Lohn, so dass Sie tatsächlich einen Lohnsteuerjahresausgleich machen, wenn Sie eine Steuererklärung abgeben.

Wenn noch etwas unklar geblieben ist, melden Sie sich gerne noch einmal.

Mit freundlichen Grüßen!

Elisabeth v. Dorrien
Rechtsanwältin


Rückfrage vom Fragesteller 09.12.2019 | 16:51

Guten Abend,

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Also kann ich ohne Bedenken meine Steuererklärung abgeben (Lohnsteuer, Fahrtkosten pauschale, etc.), ohne Angaben zu meinem Eigentum, von dem ich ja sowieso nichts beziehe. Hatte Angst, dass ich dann etwas verheimliche und mich somit strafbar mache, aber wenn ich sie richtig verstanden habe, dann tue ich das nicht, weil ich ja keine Einnahmen habe und meine Mutter der Nießbraucher ist.

Danke und noch einen schönen Abend

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 09.12.2019 | 17:01

Vielen Dank für Ihre freundliche Rückfrage!

Wenn Sie ganz sicher gehen möchten, dann geben Sie dem FA gegenüber eine formlose Erklärung ab, in der Sie Ihren Grundbesitz benennen und zugleich auf die Nießbrauchsvereinbarung mit Ihrer Mutter hinweisen sowie darauf, dass Sie keine Einnahmen aus diese Wohneigentum erzielen. Diese Klarstellung ist nicht erforderlich, schadet aber auch nicht. Wenn Sie eine solche Anmerkung nicht auf dem elektronischen Formular unterbringen können, dann schicken Sie ein kurzes Schreiben an das FA. Sie haben dann auf jeden Fall alles richtig gemacht! Steuern werden ja nur dadurch hinterzogen, dass Einnahmen nicht angegeben werden. Aber Einnahmen, die man nicht hat, muss man nicht angeben.

Allerdings erlaube ich mir den Hinweis, dass Sie auch kurz mit Ihrer Mutter darüber sprechen sollten, damit klar ist, dass ihrerseits alle nötigen Angaben gemacht werden, wovon ich natürlich ausgehe. Aber wenn Sie dem FA eine Mitteilung machen, von der Ihre Mutter nichts weiß und aufgrund derer das FA an Ihre Mutter herantritt, dann entstehen Schwierigkeiten, die man durch ein offenes Wort vermeiden kann.

Nochmals viele Grüße!

EvD

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