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Steuererklärung Deutschland- Wohnhaft in D und in der Schweiz. Arbeit in der Schweiz

| 03.04.2015 10:32 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Marlies Zerban


Zusammenfassung: Einkünfte aus Vermietung in Deutschland müssen auch dann angegeben werden, wenn der Vermieter keinen Wohnsitz in Deutschland hat. Der Vermieter hat dann den Status des "beschränkt Steuerpflichtigen". Die Einkünfte im Wohnsitzstaat werden bei der Steuerberechnung nicht mit einbezogen.

Ich wohne und arbeite in der Schweiz. Zahle also meine Steuern (Quellensteuer) und meine Rentenbeiträge etc. in der Schweiz. Ich bin jedoch weiterhin bei meinen Eltern angemldet weil ich für laufende Rechnungen (z.b Bafögrückzahlung, Sparkasse) erreichbar sein will innerhalb D zumal ich auch in D ein Tagesgeldkonto habe mit meinem ersparten aus der Schweiz
ich habe in Dnoch nie gearbeitet, da ich nach dem studium sofort ein Jobangebot in der Schweiz bekommen habe. Hab also in D nie eine Steuererklärung gemacht. Trotz meiner exsistierenden Meldung bei den Eltern habe ich mein Lebensmittelpunkt in der Schweiz (bei einer 50 Stunden woche kaum anderes möglich bei 100% Anstellung)
Meine Eltern wohnen auch >800Km von der schweiz weg. also Grenzgänger bin ich nicht
jetzt kaufe ich in Deutschland ein kleines Haus mit 2 Mietwohnungen d.h ich bekomme Mieteinkünfte. Jetzt wird also eine deutsche Steuererklärung fällig
Muss ich nun in meiner deutschen Steuererklärung auch mein Schweizer Gehalt und mein Tagesgeldkonto angeben? falls ja wird das dann auch besteuert? dann wäre es ja doppelt
freundliche Grüsse

Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte gerne Ihre Fragen zur Besteuerung der Vermietungseinkünfte.

Da Sie in Deutschland keinen Wohnsitz haben, sind Sie nicht unbeschränkt steuerpflichtig.

Da Sie jedoch Einkünfte aus Vermietung haben, gelten Sie als "beschränkt steuerpflichtig" i.S.d. § 1 Abs. 4 und § 49 Abs. 6 EStG. Sie müssen dabei nur die Einkünfte aus Vermietung in Deutschland erklären und keine weiteren Einkünfte außerhalb von Deutschland. Auch werden die Einkünfte aus der Schweiz nicht in den Steuertarif einbezogen (sogenannter Progressionsvorbehalt). Sie haben allerdings keine Vergünstigung, der Grundfreibetrag wird nicht abgezogen. Sollten Sie einen steuerlichen Verlust erzielen, so wird dieser Betrag festgestellt und wird für das Folgejahr (bzw. die Folgejahre) vorgetragen und in dem Jahr, in dem Sie erstmals positive Einnahmen haben, verrechnet. Sie verwenden dabei das spezielle Formualar ESt 1 C als Hauptbogen für die Erklärung.

Mit freundlichen Grüßen

Marlies Zerban
Rechtsanwältin
Steuerberaterin

Bewertung des Fragestellers 07.04.2015 | 07:49

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