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Steuerberaterwechsel - Prüfung Steuerbescheid

29.06.2016 07:34 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Falk-Christian Barzik, Diplom-Finanzwirt (FH)


Zusammenfassung: Keine Pflicht des alten StB zur Prüfung von StBescheiden, wenn Mandatsverhältnis beendet worden ist

Mein Steuerberater hat eine Erbschaftssteuererklärung Anfang 2015 erstellt, Ergebnis ca. 27.000,-- Euro wären zu bezahlen. Zwischenzeitlich haben wir den Steuerberater gewechselt, der Erbschaftssteuerbescheid kam letzte Woche mit einer Zahlungsaufforderung von knapp 50.000,-- Euro. Daraufhin habe ich den 1. Steuerberater, der die Erklärung erstellt hat gebeten, sich (trotz des Wechsels) den Steuerbescheid anzusehen, wie es zu einer solchen Differenz kommen kann. Er hat mitgeteilt, er müsse erst überlegen, ob er den Bescheid prüfen werde.... Ist er dazu nicht verpflichtet, wenn er ihn erstellt hat und eine Differenz von fast 100% rauskommt?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Mit der Beendigung des Mandats und der Neubeauftragung eines anderen StB, ist Ihr alter StB nicht mehr zur Leistung verpflichtet, sondern das Mandatsverhältnis ist beendet. Nachvertragliche Pflichten liegen in Ihrem Fall nicht vor.
Sofern Ihnen die Prüfung der Steuerbescheide bereits in Rechnung gestellt worden ist (Rechnung: Posten Überprüfung der Bescheide), könnten Sie den dahingehenden Teilbetrag zurückfordern.
Der gangbarste Weg scheint mir, die Nachprüfung aus Kulanzgründen zu verlangen oder anderenfalls die Kürzung bzw. Rückforderung um den o.g. Teilbetrag zu fordern. Sie sollten aber -da Sie ja bereits einen anderen StB zur Hand haben- sich fragen, ob die erneute Beauftragung des alten StB überhaupt noch Sinn macht.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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