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Steuerberater der Exfrau stellt Rechnung wegen der Anlage U - rechtmäßig?

23.07.2013 08:55 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Zusammenfassung: Konsequenzen der Anlage U, Kosten des Steuerberaters im Rahmen des Nachteilsausgleichs

Sehr geehrte Damen und Herren,
im Rahmen meiner Scheidung wurden Ansprüche aus Unterhaltsleistungen mit auf 2 Jahre gestreckte Einmalzahlungen abgeglichen. Vereinbart wurde, dass mir meine Ex-Frau die erhaltenen Zahlungen in der Anlage U bescheinigt, was auch geschah. Für 2010 hat es auch so geklappt. Für 2011 nun hat Sie anscheinend einen Steueberater beauftrag. Dieser stellt mir nun für die Steuererklärung meiner Frau 236,69 € in Rechnung. Gezahlt wurden von mir ein Restbetrag von 20.000 €.
MfG
J.G.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Der Unterhaltsverpflichtete, der das begrenzte Realsplitting, also Anlage U sich vom geschiedenen Ehegatten unterschreiben lässt, in Anspruch nimmt, hat dem Unterhaltsempfänger auch die Kosten des Steuerberaters gemäß dem BGH 13.4.88 aaO einschließlich der Steuerberatungskosten für die Berechnung der steuerlichen Nachteile OLG Hamm 10.7.92 5 UF auszugleichen, wenn der Rat eines Steuerberaters notwendig war. Bei Ihnen stellt sich die Frage, ob Sie Ihrer Exfrau zugesagt, Sie von allen Nachteilen bei Unterzeichnung der Anlage U freizustellen. Falls dies der Fall war, ist es grundsätzlich nicht notwendig dass Ihre Exfrau einen Steuerberater beauftragt und Sie die Kosten hierfür zu zahlen haben. Die Zahlungen im Rahmen der Anlage U können allerdings pro Jahr nicht in Höhe von 20 tsd € angesetzt werden, sondern Sie gedeckelt.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Patrick Hermes, Rechtsanwalt

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