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Steuerberater Gebührenverordnung


| 12.04.2007 23:07 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter



Sehr geehrte/r Herr/Frau RA/in,
wir buchen selbst mit LEXWARE und erstellen eine 99% fertige
Bilanz, die unser Steuerberater (leider manuell) in DATEV
(als Summensaldenliste) eingibt. Nun verwundert mich, dass
der Steuerberater 30/10 als Wertansatz für die Erstellung eines
Jahresabschlusses ansetzt (bei einer Bandbreite m.W. 10/10 bis 40/10)
... obwohl doch alles von uns schon perfekt als Daten
vorlag. Meine Frage: wie "frei" ist ein Steuerberater nach
eigenem Gusto den Satz zwischen 10/10 und 40/10 festzulegen,
und was kann ich ggf. dagegen tun, wenn ich mit dieser
Bewertung nicht einverstanden bin?
Eingrenzung vom Fragesteller
12.04.2007 | 23:14
Sehr geehrter Fragender,

zunäcst einmal verwundert mich, dass Ihr Steuerberater Ihre Daten aus LEXWARE manuell eingibt und nicht über die vorhanden Datev-Export-Funktion des LEXWARE-Programmes einliest.

Wie Sie schon richtig sagen, hat der Steuerberater einen Spielraum zwischen 10/10 und 40/10, bei der Bemessung ist er grundsätzlich frei, hat jedoch Arbeitsaufwand, Bedeutung der Sache und Schwierigkeit mit einzubeziehen.

Ich denke, dass bei Ihnen ggf. 20/10 ausreichend wären.

Da ich davon ausgehe, dass es sich um möglicherweise längeres Mandatsverhältnis handelt, würde ich Ihnen empfehlen, ersteinmal mit Ihrem steuerlichen Berater diesbezüglich Rücksprache zu halten.

Im Streitfall können Sie das selbstverständlich auch gerichtlich überprüfen lassen, dann wird von der Kammer ein Gutachten erstellt. Ich würde jedoch das persönliche Gespräch ersteinmal vorziehen.

Falls Sie weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich hoffe, dass sich das Problem einvernehmlich lösen läßt, ansonsten stehe ich Ihnen auch hier selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Corina Seiter








Nachfrage vom Fragesteller 13.04.2007 | 14:23

Vielen Dank für Ihre Antwort, bei der es mich verwundert, dass ein Steuerberater "grundsätzlich frei ist" vom 1 bis 4!fachen (1/10 bis 4/10) der Gebühr zu verlangen ... ohne dass dies jemand objektiv bewerten oder prüfen kann. Gibt es z.B. bei der Steuerberaterkammer oder woanders eine "Schlichtungsstelle" (ähnlich dem KfZ-Gewerbe oder der Ärtztekammer) wo man die Gebührenrechnung neutral und objektiv prüfen lassen kann?

Ist es üblich, mit einem zukünftigen Steuerberater schon in den
Verhandlungen den Gebührensatz konkret festzulegen (z.B.20/10)
... damit mich der nächste Steuerberater nicht überraschen kann?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.10.2008 | 16:44

Sehr geehrter Fragender,

die Gebühren hängen vom Aufwand ab, jedoch ist die Mittelgebühr von 25/10 in der Regel üblich ohne weitere Begründung. Eine Abweichung von der Mittelgebühr bedarf jedoch eines höheren Aufwandes, den ich bei Ihnen nicht erkennen kann.
Allerdings können Sie wie gesagt das im Klagewege klären, da die Kammer dann das Gutachten macht, halten die sich eher vorher heraus. Eine Schlichtungsstelle gibt es meines Erachtens nicht.
Damit Ihnen das nicht nocheinmal passiert, können Sie das selbstverständlich im Vorwege vereinbaren!

Ich habe Ihnen eine Mail gesandt und hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. C. Seiter

Ergänzung vom Anwalt 12.04.2007 | 23:14

Sehr geehrter Fragender,

die Gebühren hängen vom Aufwand ab, jedoch ist die Mittelgebühr von 25/10 in der Regel üblich ohne weitere Begründung. Eine Abweichung von der Mittelgebühr bedarf jedoch eines höheren Aufwandes, den ich bei ihnen nicht erkennen kann.
Allerdings können sie wie gesagt das im Klagewege klären, da die Kammer dann das Gutachten macht, halten die sich eher vorher heraus. Eine Schlichtungsstelle gibt es meines Erachtens nicht.
Damit Ihnen das nicht nocheinmal passiert, können sie das selbstverständlich im Vorwege vereinbaren!

Ich habe Ihnen eine Mail gesandt und hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. C. Seiter


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hat mir Ihre Antwort sehr geholfen. "