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Steuer und Steuererklärung

| 18.02.2016 14:09 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Daniela Désirée Fritsch


Zusammenfassung: Steuerliche Zusammenveranlagung von Ehegatten nach dem Tod eines Ehepartners.

Ich habe von FA ein Schreiben bekommen ,das ich die Umsatzsteuer-und die Gewerbesteuer von 2014 und die Einkommenssteuererklärung 2014 abgeben soll.
Nun die Frage:Mein Mann ist 2015 verstorben und hatte ein Gewerbe und ich war teilzeitbeschäftigt (laut Lohnsteuerbescheinigung 2014 7408,95€ mit Steuerklasse 5).Das Gewerbe war nur auf Ihn angemeldet.Ich habe das Erbe für meine Kinder und mich ausgeschlagen.Ich habe davon aber garkeine Ahnung wie ich das machen soll.Ich glaube wir waren zusammenveranlagt.Unterlagen habe ich nur einpaar Abrechnungen und die Ausgaben weiß ich nicht wie er das vorher gemacht hat.Muss ich überhaubt die Umsatz-,Gewerbe-und Einkommenssteuererklärung machen,da wir ja das Erbe ausgeschlagen haben oder soll ich eine getrennte Veranlagung beantragen,da ich ja eigentlich unter der Abgabegrenze liege.Sonst müsste ich ja das was ich habe alles zum Steuerberater schaffen und das kostet auch wieder Geld.
Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Fragestellerin,

grundsätzlich ist es möglich, auch nach dem Tod Ihres Ehemannes die Zusammenveranlagung zur Einkommensteuer zu wählen. Dies gilt sowohl für das Todesjahr als auch für die davor liegenden, steuerlich aber noch nicht abgeschlossenen Zeiträume.

Bitte beachten Sie jedoch, dass der Erbe oder die Erben dieser Zusammenveranlagung zustimmen müssen. Haben alle als Erben in Frage kommenden Personen - so wie hier vorliegend - das Erbe ausgeschlagen, ist eine Erbenzustimmung nicht möglich und Sie müssen dementsprechend die Einzelveranlagung wählen.

Zwar geht die Angelegenheit nicht ohne Erben zuende, allerdings wird in Fällen, in denen kein Verwandter die Erbschaft annimmt, das Bundesland Erbe, in dem Ihr Mann verstorben ist.
Die öffentliche Hand wird einer Zusammenveranlagung aber kaum zustimmen. Letztlich ist dies auch in Ihrem Interesse, da Sie ansonsten über die Steuererklärung indirekt doch wieder das Unternehmen Ihres Mannes abwickeln müssten, wozu Sie nach der Erbausschlagung jedoch weder berechtigt noch verpflichtet sind.

Die Getrenntveranlagung wird für Sie daher die sauberste Lösung sein. Bitte beachten Sie, dass diese Ersteinschätzung zu Ihrer Lage den Gang zu einem Steuerberater nicht ersetzen kann. Die Entscheifung darüber, ob Sie die Erklärung lieber alleine ablegen möchten, kann ich Ihnen natürlich nicht abnehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Désirée Fritsch
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 18.02.2016 | 17:46

Also muss ich die Umsatz-und Gewerbesteuer nicht machen und die Einkommenssteuererklärung nur für mich (Einzelveranlagung),wenn überhaupt.
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.02.2016 | 18:39

Sehr geehrte Fragestellerin,

ja, das ist die Situation. Diese Pflichten treffen die Erben und damit nicht Sie.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Désirée Fritsch
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 18.02.2016 | 18:42

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