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Steuer in Deutschland Gründstücksverkauf in der Türkei

08.04.2013 21:31 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Maike Domke


Zusammenfassung: Steuern bei Verkauf von Immoblilie im Ausland von Privatverkäufer

Guten Tag,

mein Vater war im Besitz von mehrerern unbebauten Grundstücken in der Türkei, die nie genutzt wurden. Angeschafft wurden die Grundstücke, vor ca. 30 Jahren, damals für umgerechnet ca 20.000 DM, dass aus erarbeiteten Geldern, seit 1970 hier in Deutschland, damals bar entrichtet wurde. Zum anderen Teil hatte mein Vater einen teil vor ca. 30 Jahren geerbt, welches einen Wert von ca. 10.000 DM hatte. Diese Grundstücke wurden 2011 zur Bebbauung frei geben. Jetzt habe ich für den Verkauf 550.000 € angeboten bekommen.

Auf Nachfrage in der Türkei werden bei dem Verkauf keine Steuern in der Türkei veranschlagt.

Mein Vater lebt zwischenzeitlich immer noch in Deutschland. Mittlerweile bezieht er Rente, aber keine staatlichen Sozialleistungen oder ähnliches.

Ich hätte gerne gewusst, ob der Betrag iHv 550.000 €, im Falle des Verkaufs, ohne Probleme nach Deutschland eingeführt, z.B. durch Überweisung eingeführt werden kann, (Nachweis der Herkunft wäre durch notariellen Grundstückskaufvertrag dann vorhanden) und ob irgendeine Art von Steuern bei der Einfuhr hier in Deutschland fällig ist, und ob vom Finanzamt vorher in diesem Sinne eine Bestätigung eingefordert werden sollte???

-- Einsatz geändert am 09.04.2013 10:52:17

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich im Rahmen einer Erstberatung wie folgt beantworten möchte:

Ich gehe nicht davon aus, dass Ihr Vater gewerblich mit Immobilien handelt.
Wenn dies nicht der Fall ist, handelt es sich bei dem Verkauf von Immobilien - gleich ob im Ausland oder in Deutschland – um ei privates Veräußerdungsgeschäft im Sinnes des § 23 ESTG.

Hiernach fällt bei dem Verkauf von Grundstücken oder Immobilien nur dann Steuer an (sog. Spekulationssteuer), wenn die zu verkaufende Immobilie weniger als 10 Jahre im Eigentum des Verkäufers stand.

In Ihrem Fall greift der § 23 Abs. 1 Nr. 1 ESTG, da Ihr Vater die Grundstücke seit über 30 Jahren besitzt.
Insofern müssen Sie keine Meldung über den Eingang des Geldes beim Finanzamt machen.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


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