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Steuer/ Partnerschaft


12.12.2010 11:13 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ernesto Grueneberg, LL.M.



Wie sieht die steuerliche Regelung aus?
Ich bekomme eine erhebliche Summe Geld von den Eltern geschenkt, finanziere davon eine Wohnung. Nun reicht das Geld nicht komplett aus, um die Wohnung zu bezahlen, deswegen vereinbare ich mit den Eltern, dass der Rest auch von den Eltern sozusagen als Zinsloser Kredit gegeben wird, den ich nun monatsweise zurückzahle.
Was muss man steuerlich melden? Mit welchen steuerlichen Abzügen ist zu rechnen? Muss man überhaupt etwas steuerlich melden, oder kann man das einfach als gegenseitiges Geschenk verbuchen?

Zweite Problematik:
Nun zieht die Partnerin in dieselbe eigen finanzierte Wohnung mit ein. Die Partnerin beteiligt sich an den „monatlichen Geschenkzurückzahlungen" an die Eltern anteilig. Man einigt sich auf einen dem Wohnanteil entsprechenden Betrag, der in der Höhe einer Miete entspricht.
Man ist nicht verheiratet. Es wird nichts schriftlich festgelegt, sondern auf reiner Vertrauensbasis. Jeder verdient sein eigenes Geld. Es gibt noch ein Kind aus der ersten Ehe, das das Kind des Wohnungsbesitzers ist.
Die Partnerin ist bis auf die quasi Mietzahlung nicht an die Finanzierung der Wohnung beteiligt.

Wie sieht die rechtliche Situation für die Partnerin aus, sollte es zum worst case geben, wie z.B. Der Wohnungsbesitzer wird arbeitslos? (hängt die Problematik von der Länge der gemeinsam gewohnten Zeit ab?)
z.B. die Wohnung brennt ab?
z.B. die Beziehung geht auseinander?
z.B, es werden steuerliche Nachzahlungen nötig?




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Sehr geehrter Fragesteller:

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich möchte anhand des geschilderten Sachverhaltes im Rahmen einer Erstberatung wie folgt beantworten:

Was muss man steuerlich melden? Mit welchen steuerlichen Abzügen ist zu rechnen? Muss man überhaupt etwas steuerlich melden, oder kann man das einfach als gegenseitiges Geschenk verbuchen?

Sie müssen die Schenkung gegenüber dem Finanzamt anzeigen. In dem zinslosen Darlehen ist auch eine Schenkung zu sehen und zwar in dem Betrag der nicht zu zahlenden Zinsen.

Zwischen Kinder und Eltern gibt es jedoch ein Freibetrag iHv 400.000 €.


Wie sieht die rechtliche Situation für die Partnerin aus, sollte es zum worst case geben, wie z.B. Der Wohnungsbesitzer wird arbeitslos? (hängt die Problematik von der Länge der gemeinsam gewohnten Zeit ab?)

Es ist empfehlenswert, diese Vereinbarung -trotz Verbtrauensbasis- schriftlich zu fixieren.
Derzeit lässt sich diese Frage nicht abschließend beantworten.

Da jedoch die Partnerin keine Eigentümer der Wohnung geworden ist und auch keine Verpflichtung ggu. den Eltern des Partners übernommen hat, ist eine Haftung gegenüber diesen ausgeschlossen. Auch ggü. dem Finanzamt aufgrund nachzuzahlender Steuer, die wegen des Erwerbs bzw. Finanzierung der Steuer entstehen können.

Da Sie von einem Betrag, der einer Miete entspricht, sprechen, liegt die Annahme nahe, dass es sich um einen mündlich abgeschlossenen Mietvertrag zwischen Partner als Eigentümer und Partnerin als Mieterin handelt. Dann steht der Partnerin die Rechte eines Mieters zu.

Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.
Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 12.12.2010 | 12:05

Danke Ihnen sehr für die ausführliche Antwort.
noch eine Frage:
gibt es für die Partnerin bezüglich des kindes Verpflichtungen im Falle von Arbeitslosigkeit des Vaters?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.12.2010 | 15:54

Sehr geehrter Fragesteller,

die kostenlose Nachfragefunktion ist laut AGBs dieser Plattform für Verständnisfragen vorgesehen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass neue Fragen nicht kostenlos zu beantworten sind.

Sie können diese jedoch per Direkanfrage an mich stellen.

Mit freundlichen Grüßen

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