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Sterbeurkunde durch Erben an Lebensgefährten verweigert?

09.07.2012 16:30 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Hallo,

meine langjährige Lebensgefährtin ist kürzlich verstorben.

Ihre Schwester - einzige Erbin - verweigert mir seit dem Tod vehement die Aushändigung einer amtlich beglaubigten Kopie der Sterbeurkunde. Diese benötge ich z.B. für die Ummeldung eines Fahrzeuges und die Aufhebung von gemeinsam mit meiner Lebensgefährtin geschlossenen Altverträgen (Strom etc.).

Ist dies zulässig?

Der Nachlass meiner Lebensgefährtin befindet sich aufgrund dessen immer noch hier in der Wohnung. Kann ich diesen nach Fristsetzung von zwei Wochen für die Übergabe der Kopie der Sterbeurkunde und anschliessender Abholung des Nachlasses schliesslich (bis auf die persönichen Dinge wie Photos und Briefe) entsorgen lassen?

Mit freundlichen Grüssen,
Groll

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Einen Anspruch auf Herausgabe der Sterbeurkunde für den von Ihnen verfolgten Zweck haben Sie leider nicht. Jedoch können Sie die Erbin auffordern die genannten Verträge mit den Unternehmen zu klären und bei Nichterfüllung Schadensersatz, Kostenbeteiligung etc. fordern. Alternativ können Sie den jeweiligen Vertragspartnern die Sachlage erklären und an Eides statt versichern, dass die Lebenspartnerin verstorben ist, gegebenenfalls übernehmen die Unternehmen auch die Anforderung der Sterbeurkunde.

Hinsichtlich der Räumung bzw. Abholung des Nachlasses (persönl. Gegenstände etc.) können Sie wie beabsichtigt verfahren. Alternativ können Sie statt der Vernichtung auch eine Miete für die Aufbewahrung fordern.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..



Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Betriebswirtin (HWK)
_____________________________

E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
www.vorsorgeverfuegungen.info

Nachfrage vom Fragesteller 01.10.2012 | 15:43

Liebe Fr. Sperling,


ich hätte eine - späte - Nachfrage in gleicher Sache.
Ich hoffe dies ist so zulässig und bereitet Ihnen nicht zu viele Umstände.

Vorab eine kurze Erklärung.

Vor dem Tode meiner Lebensgefährtin in November 2011 wohnte ich mit Ihr in einer
gemeinsam genutzten Wohnung (gemeinsamer Mietvertrag, Datum 22.01.2008).
Zusätzlich besassen wir etwas gemeinsames Eigentum.

Die Schwester (und Erbin) stellt nun finanzielle Ansprüche gegen mich.

Der Anwalt der Schwester hat in der Sache selber *explizit* schriftlich bestätigt,
"dass die Schwester mit dem Tode automatisch in das bestehende Mietverhältnis eingetreten sei."
Deshalb stehe ihr "selbstverständlch auch das Recht zu die von mir bewohnte Wohnung zu betreten."

Frage: Ist die Schwester als Erbin rechtlich gesehen auch vollständig in die *Pflichten*
des bestehenden Mietvertrages (hier Zahlung hälftiger Mietzins seit Tod Lebensgefährtin) eingetreten?

Ich würde dies als Grund nutzen, die Forderungen abzuweisen oder doch zumindest realistisch zu machen.


Mit allerbestem Dank für Ihre Unterstützung,
Axel Groll

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.10.2012 | 16:10

Sehr geehrter Fragesteller,

dies stellt keine Nachfrage dar, sondern eine neue Frage. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich Ihnen diese auf Grund der geltenden AGB ncht beantworten kann.

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