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Stellenbeschreibung

03.08.2010 21:39 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Guten Abend,

ich schreibe hier für meine Frau (Arzthelferin) die in einem katholischen Krankenhaus in der onkologische Ambulanz arbeitet.

Wissen möchte ich nur, hat meine Frau das Recht auf eine Stellenbeschreibung in dem Arbeiten und Befugnisse Ihrer Arbeit beschrieben sind und wenn ja, wo steht dies?

Meine Frau soll z.B. auch Arbeiten ausführen, die nur von Ärzten gemacht werden dürfen.

Wenn ein Arzt die Anweisungen nur mündlich gibt, ohne Zeugen, kann meine Frau für solche Fälle beschuldigt bzw. haftbar gemacht werden wenn ein Fehler unterlaufen ist?

Seit bald 20 Jahren stellt Sie immer wieder die Frage für eine Stellenbeschreibung, die ihr aber noch nie gegeben wurde, warscheinlich damit Sie keine Möglichkeit hat, sich zu wehren.

03.08.2010 | 21:57

Antwort

von


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50226 Frechen-Königsdorf
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wir folgt Stellung:


1.

In Arbeitsverträgen wird meist die erwartete Tätigkeit allgemein skizziert. So könnte es im Arbeitsvertrag einer Arzthelferin beispielsweise heißen:

"Frau XY wird als Arzthelferin eingestellt. Zu ihren Tätigkeiten gehören alle in den Bereich einer Arzthelferin fallenden Arbeiten."

Der Arbeitgeber oder ein Vorgesetzter darf keine Arbeiten verlangen, die eine Arzthelferin aufgrund ihrer Ausbildung nicht ausführen darf. Wird eine derartige Arbeit gleichwohl verlangt, kann (und muß) die Helferin diese Tätigkeit ablehnen. Der Vorwurf der Arbeitsverweigerung könnte dann nicht zu Recht erhoben werden.


2.

Grundsätzlich wird Ihre Ehefrau nicht verlangen können, daß sämtliche in Betracht kommenden Tätigkeiten aufgelistet werden. Allerdings nehme ich an, daß es sich um einige wenige ganz bestimmte Tätigkeiten handelt, die immer wieder gefordert werden, obwohl sie von einer Helferin nicht ausgeübt werden können oder dürfen. Ihre Ehefrau könnte diese Tätigkeiten auflisten und der Krankenhausleitung mitteilen, daß sie künftig diese Arbeiten nicht mehr auszuüben bereit sei, da sie das von Rechts wegen nicht dürfe.

Ergänzend könnte noch darauf hingewiesen werden, daß sie Arbeiten, die nur von Ärzten ausgeführt werden dürfen, nicht ausüben werde.

Dies sollte schriftlich den maßgeblichen Stellen vorgelegt werden.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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