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Steht mir trotz Kind Arbeitslosengeld zu?

26.10.2010 21:26 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Guten Tag!

Ich zerbreche mir schon seit einiger Zeit meinen Kopf,ob mir überhaupt Arbeitslosengeld zusteht.Ich kenne mich in diesem Bereich überhaupt nicht aus.
Meine Situation sieht so aus,das ich Ende März ein Baby bekommen habe und daher Elterngeld bis Ende Februar beziehe.Ich habe im April 2009 eine Ausbildung zur Krankenschwester angefangen und habe im September ein Beschäftigungsverbot von meiner Frauenärztin bekommen,zuvor war ich auch schon 6 Wochen krank.
Nun habe ich große Bedenken,ob mir Arbeitslosengeld zusteht.Ich habe auch im Juli dieses Jahres geheiratet und ich weiß nicht,ob dies Einfluss auf evtl. Arbeitslosengeld hat.
Ich habe gerade etwas gelesen,was mich sehr verunsichert hat,das man sich 3 Monate vor der Kündigung Arbeitssuchend melden muss.Ich würde gern wissen,ob dies wirklich so ist und was passiert,wenn ich dies zu spät mache?Ich muss meine Ausbildung kündigen,da es mir nicht möglich ist im Schichtdienst zu arbeiten,mein Mann arbeitet auch im Schichtdienst und ich habe keine andere Möglichkeit meinen Sohn abzugeben,außer in Fremde Hände was wir aber nicht wollen.Kann das Arbeitsamt sagen,das ich arbeiten muss,nach Bezug des Elterngeldes?Wie muss ich vorgehen bei der Kündigung des Ausbildungsverhältnisses?
Wie Hoch wäre in etwa das Arbeitslosengeld?Muss es mindestens so Hoch,wie Hartz4 sein?Ich habe die Lohnsteuerklasse 5,da ich nur 800€ Brutto verdient habe und mein Mann ca.1600€ jeden Monat.Das Gehalt meines Mannes ist jeden Monat anders,er ist bei einer Zeitarbeitsfirma.

Vielen Dank für Ihre Mühe.
(Wir haben leider nicht sehr viel Geld,sonst würde ich mehr bieten)

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Solange Sie Elterngeld beziehen, macht die Beendigung des Ausbildungsverhältnisses keinen Sinn. Nach § 22 II Nr. 2 BBiG können Sie die Ausbildung mit einer Frist von vier Wochen kündigen. Sie sollten aber zur Vorsicht einen Blick in Ihren Vertrag werfen. Sie können also zum Ende Februar kündigen.

Sie müssen sich 3 Monate vor der Kündigung arbeitslos melden, weil Sie das Ende der Ausbildung selbst bestimmen und daher das Datum der Beendigung kennen. Melden Sie sich verspätet müssen Sie nach § 144 VI SGB III mit einer Sperrzeit von einer Woche rechnen.
Generell müssen Sie dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, was bei Ihnen problematisch sein könnte, wegen der Kindesbetreuung. Sie müssten also bereit sein, Arbeitsstellen, wenigstens in Teilzeit, anzunehmen.

Die Höhe des Arbeitslosengeldes wäre bei ca. 362 € pro Monat.

Es ist aber nicht auszuschließen, dass die Bundesagentur eine Sperrzeit verhängen wird, weil Sie das Ausbildungsverhältnis selbst gelöst haben. Ich sehe aber bei Ihnen einen wichtigen Grund für die Eigenkündigung. Dies gilt aber nur, wenn im Rahmen der Ausbildung keine Möglichkeit bestand, die Arbeitszeit mit der Betreuung in Einklang zu bringen.




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