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Steht mir nach so kurze Ehezeit Trennungsunterhalt und Ehegattenunterhalt zu?

| 26.01.2012 12:32 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir sind erst seid 2,5 Jahren verheiratet,die Kinder aus 1. Ehe sind alle schon aus den Haus,eigene Kinder haben wir nicht.
Meine Frage: Steht mir nach so kurze Ehezeit Trennungsunterhalt und Ehegattenunterhalt zu und wichtig wie lange? Mein Mann verdient ca 50.000,-euro im Jahr brutto, wieviel würde mir zustehen.
Vielen Dank im voraus,
mit freundlichen Grüßen Frau B:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihre Frage lässt sich leider nicht pauschal antworten, da für die Berechnung des Trennungsunterhalts sowie des nachehelichen Unterhalts auch Ihr Einkommen bekannt sein muss.
Grundsätzlich gilt jedoch, dass ein Trennungsunterhaltsanspruch vom Zeitpunkt der Trennung bis zur Rechtskraft der Scheidung besteht, wenn der in Anspruch genommene Partner leistungsfähig ist und Sie bedürftig sind. Der Anspruch richtet sich nach den ehelichen Lebensverhältnissen, § 1361 BGB . Grundlage hierfür ist das Einkommen beider Ehegatten, das während der Ehe zur Deckung des Lebensbedarfs zur Verfügung steht. Die Berechnung des Trennungsunterhalts erfolgt bei Doppelverdienerehen dahingehend, dass das verfügbare Einkommen geteilt wird. Derjenige, der mehr Einkommen hat, muss die Hälfte seines Überschusses als Unterhalt zahlen. Ein Anspruch besteht dagegen nicht, wenn Sie beide etwa gleich viel verdienen.

Die Voraussetzungen eines nachehelichen Unterhaltsanspruchs sind in den §§ 1579 ff. BGB geregelt. Nachehelicher Unterhalt muss z. B. dann geleistet werden, wenn ein gemeinschaftliches Kind betreut wird, der Unterhaltsberechtigte erwerbsunfähig oder arbeitslos ist. § 1576 BGB sieht einen Unterhaltsanspruch aus Billigkeitsgründen vor, soweit und solange von dem Unterhaltsberechtigten aus sonstigen schwerwiegenden Gründen eine Erwerbstätigkeit nicht erwartet werden kann und die Versagung von Unterhalt unter Berücksichtigung der Belange beider Ehegatten grob unbillig wäre. Bei einer Ehedauer von mehr als 2 Jahren kann grundsätzlich ein Unterhaltsanspruch gegeben sein. Dieser wird in der Regel aber zeitlich begrenzt, da nach § 1569 BGB das Prinzip der Selbstverantwortung gilt.

Ob Ihnen Unterhaltsansprüche zustehen, kann nur anhand Ihrer konkreten Lebensumstände beurteilt werden. Sie sollten sich diesbezüglich von einem Kollegen vor Ort beraten lassen, der dann auch Unterlegen einsehen und auf dieser Grundlage eine Berechnung vornehmen kann.
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Bitte nutzen Sie bei Unklarheiten die kostenlose Nachfragefunktion. Wenn Sie eine weitere Vertretung über die hier erteilte Erstberatung hinaus wünschen, bitte ich Sie, mich zunächst per E-Mail zu kontaktieren.
Ich weise Sie darauf hin, dass diese Plattform lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung dient und eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine abweichende rechtliche Bewertung ergeben.

Bewertung des Fragestellers 30.01.2012 | 20:58

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