Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Steht mir ein Pflichtteil einer Erbengemeinschaft zu, von wem und wieviel?


13.05.2005 15:25 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Wurde vom Nachlass ausgeschlossen, weil ich bereits meinen Erb-
teil erhalten habe (10.ooo DM). Das Testament wurde 1985 ge-
schrieben. Erbe von Haus und Grundstück ist eine Erbgemeinschaft
(meine vier Geschwister) im Wert von 84.000 €. Meine Geschwister
haben sich foldender Maßen geeinigt.
Geschwister D ist der neue Besitzer von Haus und Grundstück (vom
Notar beglaubigt).
Geschwister A : Hat sich seinen Anteil von 21.000 € auszahlen
lassen.
Geschwister B : Hat auf seinen Anteil verzichtet, will aber in
zehn Jahren eine Geldauszahlung von Geschwister
D in Höhe seines Erbanteils.
Geschwister C : Hat auf seinen Anteil verzichtet, im Gegenzug
dafür das Wohnrecht erhalten.

Frage: Steht mir ein Pflichtteil zu, von wem und wieviel?

Meiner Meinung nach muß Geschwister D dafür aufkommen, der be-
hauptet aber, er nicht allein sondern auch A B und C.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Guten Tag,

Sie sind Abkömmling des Erblassers und nach dessen testamentarischer Verfügung vom Erbe ausgeschlossen. Dies bedeutet, daß Ihnen grundsätzlich ein Pflichtteil zusteht. Gegner dieses Pflichtteilsanspruches ist die gesamte Erbengemeinschaft, als A, B, C und D. Diese sind die Erben und haften auch insgesamt für den Pflichtteil.

Die Höhe eines Anspruches läßt sich nicht genau bestimmen. Es hängt davon ab, inwieweit die Ihnen seinerzeit zugeflossene Zahlung auf den Erb- bzw. Pflichtteil angerechnet werden sollte.
Grundsätzlich steht Ihnen als Pflichtteil die Hälfte Ihres gesetzlichen Erbteiles zu. Dies bedeutet nach Ihrer Schilderung -unterstellt, daß Ihr Vater keine Ehefrau mehr hatte- einen Pflichtteilsanspruch von 1/8 der Erbmasse, also überschlägig 10.000 EUR.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de

Nachfrage vom Fragesteller 24.05.2005 | 14:33

Mein Anwalt und der gegnerische Anwalt meinen ich hätte nur Anspruch auf 1/10 anstatt auf 1/8 des Pflichtteils wie sie mir mitteilten.Ich bin aber ihrer Ansicht des Sachverhaltes.Noch mal ein Auszug des Testamentes.

Wir die Eheleute--------bestimmen für den Fall unseres Ablebens soll unser gesamter Nachlass an unsere Kinder (A,B,Cund D)zu gleichen Teilen übergehen.
Unser Sohn E (ich)wird vom Nachlass ausgeschlossen,weil er bereits seinen künftigen Erbteil erhalten hat.
Frage:Seht mir nun 1/8 oder 1/10 vom Erbe zu.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.05.2005 | 17:15

Guten Abend,

von E wußte ich bislang anhand Ihrer ursprünglichen Schilderung nichts. Da sich der Pflichtteil allein danach richtet, wie sich die Erbteile nach der gesetzlichen Erbfolge errechnen, wird E mit berücksichtigt.

Ihr Pflichtteilsanspruch beläuft sich damit auf 1/10 (Fünf Nachkommen, also 1/5 geteilt durch 2).

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER