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Steht mir Sterbegeld zu?

14.08.2013 23:21 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Guten Tag,
mein Vater starb vor einem Jahr. Da er nur Schulden hatte, u. a. auch an mich selber, habe ich das Erbe ausgeschlagen. Ich habe dann ein Beerdigungsinstitut beauftragt und ihn anonym beerdigen lassen. Das alles kostete mich 2.600 Euro.
Mein Vater hatte eine Sterbegeldversicherung über 3.000 Euro. Allerdings war diese bei Auszahlung auf seinen Freund geschrieben. Dieser schrieb mir dann einen Brief, dass er mit meinem Vater vereinbart hat, die Bestattungskosten mit diesem Geld zu bezahlen. Sobald die Versicherung bezahle, würde er mir das Geld geben - ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon bezahlt. Als der Freund meines Vaters immer mit anderen Ausreden kam, ging ich der Sache selber nach. Ich erfuhr, dass er das Geld bereits ausbezahlt bekommen hat. Als ich ihn darauf ansprach, kamen wieder viele Ausreden, aber leider kein Geld. Dies ist nun fast ein Jahr her. Habe ich ein Recht auf dieses Geld? Er hat es mir ja eigentlich schriftlich zugesichert.

Auch habe ich eine Halbschwester (selber Vater). Auch diese habe ich angeschrieben. Sie bekam schließlich bis 18 Jahre Unterhalt von meinem Vater. Sie war ein lediges Kind. Ich wurde von meinem Vater angenommen und deshalb ein eheliches Kind. Muss meine Schwester nicht auch einen Teil der Kosten zu tragen? Sie hatte kein Kontakt zum Vater, ich aber auch nicht.

Vielen herzlichen Dank

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung gerne nachfolgend beantworte.

Nach Ihren Schilderungen besteht die gute Aussicht von dem Freund Ihres Vaters zu verlangen, dass dieser Ihnen die Aufwendungen für die Beerdigung ersetzt. Als mögliche Anspruchsgrundlagen sehe ich hier eine Treuhandabrede, eine Schenkung unter einer Auflage und ein abstraktes Schuldanerkenntnis bzw. -versprechen. Hierbei wird es auf den Wortlaut der Ihnen zur Verfügung stehenden Korrespondenz ankommen, auf die Auslegung und insofern auch auf die Beweisbarkeit.

Ich kann Ihnen anbieten, mir den erwähnten Brief an meine angegebene E-Mail-Adresse zuzusenden, dann würde ich meine Einschätzung noch präzisieren.

Ein Anspruch gegen Ihre Halbschwester auf Kostenerstattung besteht, wenn diese Erbin wurde.

Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen weitergeholfen.

Mit freundlichen Grüßen

- Ivo Glemser -
Rechtsanwalt

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