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Status Bareinzahlung


13.07.2005 17:34 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Experte/in,

meine Großmutter hat einen vierstelligen Betrag auf mein Konto bar eingezahlt. Dies sollte eine Schenkung sein.
Reicht dieser Sachverhalt aus, dass es als Schenkung gilt bzw., falls nicht, was ist zu tun?

Im Voraus vielen Dank
13.07.2005 | 18:57

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller, sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst bedanke ich mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage der mir mitgeteilten Informationen gerne beantworten möchte.

Generell gilt gem. § 518 Abs. 1 BGB, dass zur Gültigkeit eines Vertrags, durch den eine Leistung schenkweise versprochen wird, die notarielle Beurkundung des Versprechens erforderlich ist. Der Mangel der Form wird durch die Bewirkung der versprochen Leistung geheilt (§ 518 Abs. 2 BGB).

Von daher ist mit Einzahlung des Geldbetrages auf Ihr Konto eine wirksame Schenkung zu bejahen. Sollten Sie Beweisschwierigkeiten verhindern wollen, spricht aber auch nichts dagegen, wenn ihre Großmutter schriftlich erklärt, dass es sich bei diesen Geldbetrag um eine Schenkung handelt. Sollte später einmal behauptet werden, dass das Geld beispielsweise als Darlehen gegeben worden ist, müsste diese Behauptung bewiesen werden.

Denken Sie bitte auch daran, dass sie ab Überschreitung eines Freibetrages von 51.200,-- € Schenkungsteuer zahlen müssen.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-
www.anwaltskanzlei-hellmann.de


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 19.07.2005 | 20:42

Sehr geehrter Herr Hellmann,

vielen Dank für die aussagekräftige Antwort. Ich möchte die Nachfrage-Option für folgende Nachfrage wahrnehmen:

Gelten die von Ihnen ausgeführten Zusammenhänge auch, wenn Geld in Schenkungsabsicht durch Überweisung mit dem Vermerk „Anlage“ auf mein Konto transferiert wurde oder sollte ich für diesen Fall meine Großmutter bitten, in einem formlosen, handschriftlichen Dokument ihre Schenkungsabsicht nochmals per Unterschrift zu bestätigen.

Im Voraus vielen Dank

P.S.: Vielen Dank für den Hinweis bzgl. der Zahlung von Schenkungssteuer. Ist aber „leider“ nicht notwendig.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.07.2005 | 21:09

Sehr geehrter Fragesteller, sehr geehrte Fragestellerin,

ich hatte auch danach realisiert, dass bei einem 4-stelligen Betrag natürlich der Freibetrag nicht erschöpft sein kann :-)

Bei einem derart neutralen Verwendungszweck würde ich durchaus empfehlen, dass Sie sich eine entsprechende Erklärung geben lassen.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben, über eine nette Bewertung würde ich mich natürlich freuen,

hochachtungsvoll

RA Hellmann

ANTWORT VON

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