Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Staffelgeschoss

| 01.10.2016 12:55 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


20:48

Zusammenfassung: Maßvorgaben zum Staffelgeschoss

§2 Baut NRW,sagt zum Staffelgeschoss nicht wieviel cm der Mindestrücksprung gegenüber dem darunterliegenden Geschoss sein muss.Es gibt m.E nur den Kommentar von Gätke,dass 1,0m der Mindestrücksprung sein sollte.Gibt es eindeutige Gerichtsurteile?Es liegt kein B-Plan vor.
01.10.2016 | 14:16

Antwort

von


(157)
Mainzer Str. 116
66121 Saarbrücken
Tel: 0681-40141116
Web: http://www.schroeder-anwaltskanzlei.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

§ 2 Abs. 5 Satz 2 BauO NRW definiert als Staffelgeschoss jedes oberste Geschoss, dass gegenüber den Außenwänden des Gebäudes zurückgesetzt ist. Dafür genügt prinzipiell auch ein Rücksprung von wenigen Zentimetern. Das liegt daran, dass die Eigenschaft eines obersten Geschosses als Staffelgeschoss für sich genommen keine Rechtsfolgen hat. Rechtsfolgen ergeben sich erst dann, wenn entweder der BPlan hierzu etwas regelt (was bei Ihnen nicht der Fall ist) oder wenn das Staffelgeschoss so bemessen ist, dass es gemäß der genannten Regelung kein Vollgeschoss ist. Denn dann ist es auf die nach der Umgebungsbebuung oder den Festsetzungen eines BPlans zulässige Zahl der Vollgeschosse nicht anzurechnen.

Maßgeblich hierfür ist aber nach § 2 Abs. 5 BauO NRW nicht, wie weit das Staffelgeschoss zurückspringt, sondern ob es über mehr als zwei Drittel der Grundfläche des darunter liegenden Geschosses eine Höhe von mindestens 2,30 Meter hat.

Auf Grundlage dieser Rechtslage gibt es keine Rechtsprechung zur Frage eines Mindestrücksprunges.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser Auskunft dienen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Martin Schröder

Nachfrage vom Fragesteller 01.10.2016 | 16:26

Weshalb sagt der Papst der Kommentatoren,Herr Gädtke,dass mindestens 1,0m Rücksprung sein sollte.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.10.2016 | 20:48

Wenn er wüßte, dass es ein Meter sein muss, würde er sicher dazu schreiben, woher das Maß kommt. Es gibt kein gesetzliches Minimum. Der Rücksprung muss nur erkennbar sein, damit man von einem Staffelgeschoss sprechen kann.

Beste Grüße

Bewertung des Fragestellers 02.10.2016 | 14:22

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Eine einfache Frage,also auch eine einfache und völlig ausreichende Antwort.Ich hätte mir eine Untermauerung der Antwort durch ein LG oder OLG gewünscht.Ichbin sicher es gibt einschlägige Urteile."
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Martin Schröder »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 02.10.2016
4,6/5,0

Eine einfache Frage,also auch eine einfache und völlig ausreichende Antwort.Ich hätte mir eine Untermauerung der Antwort durch ein LG oder OLG gewünscht.Ichbin sicher es gibt einschlägige Urteile.


ANTWORT VON

(157)

Mainzer Str. 116
66121 Saarbrücken
Tel: 0681-40141116
Web: http://www.schroeder-anwaltskanzlei.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Verwaltungsrecht, Städtebaurecht, Bauplanungsrecht, Bauordnungsrecht, Öffentliches Baurecht
Jetzt Frage stellen