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Staatliche Unterstützung für Exfrau

| 07.08.2013 23:25 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

Zu meiner Person: 40 Jahre alt, türkischer Staatsbürger und berufstätig. Bruttoeinkommen 5500,00 € (Steuerklasse I), geschieden seit 2010, lebend in Hamburg.

Vom Familiengericht wurde mir für meine Exfrau - türkische Staatsbürgerin - und meinem Sohn (männlich - deutscher Staatsbürger -, 10 Jahre jung; beide lebend in Baden-Württemberg) eine Unterhaltszahlung in Höhe von 899,00 € vorgegeben. Meine Exfrau ist arbeitslos, bekommt kein Arbeitslosengeld und war das letzte Mal 2003 beruflich aktiv.

Meine Frage: Sie erhält keinerleie staatliche Unterstützung. Alleine die Mietkosten belaufen sich mtl. auf 600,00 € + Nebenkosten für eine 3-Zi-Wo. (Privatwohnung). Ich bezahle daher seit ~ 2011 zusätzlich 450,00 € (also gesamt 1350,00 €) mtl. an sie. Hat sie keinerlei Anrecht auf Unterstützung?

Meine Exfrau hat sich schriftlich an die Behörde in Heidelberg gewandt; jedoch ohne Erfolg. Ihr wurde nur eine geringfügige und zeitlich begrenzte Unterstützung angeboten. Die Höhe lag bei ca. ~ 370,00 €, und dies ca. vier Monate lang.

08.08.2013 | 01:24

Antwort

von


(525)
Schönbornstr. 41
60431 Frankfurt
Tel: 069 - 523140
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Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre online-Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme:

Voraussetzung für die Zahlung von Arbeitslosengeld ist neben der Arbeitslosenmeldung, die spätestens am ersten Tag der Beschäftigungslosigkeit erfolgen muss, grds. die Beschäftigung von mindestens 12 Monaten in einem Versicherungsverhältnis in den letzten zwei Jahren vor der Arbeitslosmeldung. Selbst bei einem Beschäftigungsverhältnis von 4 Jahren innerhalb der letzten fünf Jahre beträgt die Dauer des Arbeitslosengeld maximal 2 Jahre. Für Arbeitslose unter 55 Jahren beträgt die Anspruchsdauer für das Arbeitslosengeld maximal zwölf Monate. Zudem verfällt der Anspruch nach 4 Jahren, so dass ich davon ausgehe, dass Ihre Ex-Ehefrau keinen ALG1-Anspruch haben wird.

Weiterhin wird Ihre Ex-Ehefrau, wobei ich deren Erwerbsfähigkeit unterstelle, als Alleinerziehende bei Einkünften/Unterhaltszahlungen in Höhe von EUR 899,- zuzüglich des Kindergeldes ( EUR 184,- ) bei einer Kaltmiete von EUR 600,- und geschätzten Nebenkosten von EUR 100,- ggf. einen Anspruch auf SGB – II-Leistungen in Höhe von voraussichtlich EUR 300,- haben. Voraussetzung für einen Anspruch in dieser Höhe ist jedoch insbesondere, dass die Wohnkosten angemessen sind und in dem Haushalt Ihrer Ex-Ehefrau neben dem Kind keine weitere Person lebt, die über Einkommen verfügt. Ich empfehle Ihrer Ex-Ehefrau entweder eine Beratung über Sozialleistungen bei „ Soziale Dienste" bei dem Kinder- und Jugendamt der Stadt Heidelberg, dem Caritasverband Heidelberg oder der Arbeitsgemeinschaft Soziale Nothilfe e.V. in Anspruch zu nehmen oder aber gleich einen Rechtsanwalt zu beauftragen, wofür Beratungshilfe beantragt werden kann.

Ich hoffe, Ihnen eine hilfreiche erste Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
J. Petry-Berger
Rechtsanwältin


Bewertung des Fragestellers 10.08.2013 | 17:09

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Die Bewertung war gut. Ich hätte mir allerdings die Information gewünscht, dass meine Ex-Frau beim Jobcenter/Arbeitsamt, das für den Wohnort meiner Ex-Frau zuständig ist, Arbeitslosengeld (ALG) II beantragen kann

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 10.08.2013
5/5,0

Die Bewertung war gut. Ich hätte mir allerdings die Information gewünscht, dass meine Ex-Frau beim Jobcenter/Arbeitsamt, das für den Wohnort meiner Ex-Frau zuständig ist, Arbeitslosengeld (ALG) II beantragen kann


ANTWORT VON

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60431 Frankfurt
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