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Sportwetten Steuer bei Wettbroker und Buchmachern

| 17.01.2019 17:20 |
Preis: 65,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dr. Holger Traub, Dipl. Kfm.


Hallo sehr geehrten Damen und Herren,
muss ich die 5% Steuer bezahlen wenn ich Wetten bei Brokern oder Buchmachern abschliesse die keine Lizenz in Deutschland haben, sondern in Montenegro Curacao oder Malta?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Bis in das Jahr 2012 waren Gewinne aus Sportwetten steuerfrei.

Mit Einführung des Rennwett- und Lotteriegesetzes wurde durch den Gesetzgeber auch der Gewinn aus einer Sportwette besteuert.

Der Steuersatz in Höhe von 5% ergibt sich aus § 17 Abs. 2 letzter Satz RennwLottG.

Die Steuerpflicht tritt prinzipiell dann ein, wenn der Wettende seinen Wohnsitz bzw. gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat, vgl. § 17 § 17 Abs. 2 Nr. 2 RennwLottG. D. h. es ist gleichgültig, wo der Wettanbieter seinen Unternehmenssitz hat. Maßgeblich ist, wo Sie Ihren Wohnsitz haben. Liegt dieser in Deutschland, unterliegen Sie der Rennwett- und Lotteriesteuer und haben einen möglichen Gewinn entsprechend zu versteuern.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Sofern Ihnen meine Ausführungen weiter geholfen haben, würde ich mich über die Abgabe einer vollen 5-Sterne-Bewertung freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub
- Rechtsanwalt -

Nachfrage vom Fragesteller 17.01.2019 | 18:19

Danke für die schnelle Antwort.

Ich dachte immer die 5% Steuer muss der Anbieter bezahlen.


Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.01.2019 | 19:26

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

gerne.

Prinzipiell hat die Steuer der Veranstalter abzufühen.

Wenn dieser jedoch nicht im Inland seinen Geschäftssitz hat (wie hier in Montenegro Curacao oder Malta), dann kann der deutsche Staat keine Steuer vereinnahmen.

In diesem Fall wird daher auf den "Wettenden" zurückgegriffen, vgl. § 17 Abs. 2 Nr. 2 RennwLottG.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Bewertung des Fragestellers 19.01.2019 | 00:19

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