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Sportwetten


02.01.2007 15:48 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Wenn jemand per Internet beim Anbieter bwin.com Sportwetten tätigt, wie schaut es mit einer Strafbarkeit nach § 285 StGB aus ?

Mir würde es reichen, wenn Sie mir mitteilen, ob
a) dies auf keinen Fall nach § 285 StGB strafbar ist
b) dies auf jeden Fall nach § 285 StGB strafbar ist.

Dazu vielleicht eine kurze Erklärung.

Sollte eine Beantwortung aufgrund der derzeitigen Rechtslage nicht möglich sein, dann bitte ich um einen kurzen Hinweis, damit ich meine Frage zurückziehen kann.

Vielen Dank !

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sehr geehrter Herr Fragesteller,


bwin.com bietet Sportwetten im Internet und damit öffentlich an.

Soweit über diese vorgenannte Forum Sportwetten getätigt werden,ist damit das Tatbestandsmerkmal des "sich Beteiligens"i.Sinne des "§ 285 STGB gegeben.

Die Betätigung von Sportwetten über Internetanbieter ist damit strafbar im Sinne des § 285 STGB.

Ich wünsche Ihnen ein gesundes Jahr 2007.



Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 02.01.2007 | 21:30

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,

ich denke, ihre Antwort geht am Problem vorbei.

Auch Oddset ist ein öffentliches Glücksspiel und trotzdem ist die Teilnahme nicht strafbar.
Entscheidend ist schließlich, ob eine behördliche Erlaubnis vorliegt oder nicht. Genau hier liegt für mich das Problem bei bwin, darauf sind sie jedoch überhaupt nicht eingegangen.
Bwin hat eine Lizenz, z.B. eine aus Gibraltar und auch eine DDR Lizenz. Jedoch ist strittig, ob bzw. inwieweit diese auch für die BRD gelten.

Ich bitte Sie, die Frage unter Berücksichtigung des Problems „behördliche Erlaubnis“ noch einmal zu beantworten. Nur – so wie sie das getan haben – auf das Tatbestandsmerkmal „öffentliches Glücksspiel“ abzustellen greift eindeutig zu kurz, schließlich baut § 285 StGB auf § 284 StGB auf.


Als Laie möchte ich auch folgenden Gedanken anfügen, der aber zur Beantwortung meiner Frage nicht relevant ist.
Wenn die Teilnahme strafbar ist, dann ist die Werbung für Anbieter wie bwin ebenso strafbar (§ 284 Abs. 4), dies wird aber seit Jahren ganz massiv gemacht und gegen den deutschen Ableger von bwin wurde (strafrechtlich) auch noch nie vorgegangen.

Ergänzung vom Anwalt 02.01.2007 | 21:43

sehr geehrter Herr Fragestellern,

ich werde Ihre Nachfrage am 03.01.07.beantworten.



Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin

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