Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
479.629
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Spesenabrechnung, Ausstellung einer Bescheinigung


| 23.11.2016 12:17 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Daniela Désirée Fritsch



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin als Servicetechniker im Außendienst tätig.
Meinen Arbeitgeber habe ich vor kurzem gewechselt, bin aber im gleichen Bereich tätig.
Mein ehemaliger Arbeitgeber hat bei der Spesenabrechnung für den Verpflegungsmehraufwand, anstatt des 12€-Satzes immer nur 6 € gezahlt.
Jetzt sitze ich an meiner Steuererklärung und möchte den "Rest" nun steuerlich geltend machen.
Die Reisekostenformulare des bisherigen Arbeitgebers, die ich ausgefüllt im Original jeweils pro Monat an ihn eingesendet habe, besitze ich leider nicht in Kopie oder digital.
Für die Steuererklärung habe ich nun schon vor einiger Zeit beim zuständigen Sachbearbeiter des ex-Arbeitgebers per email angefragt und um Ausstellung einer Auflistung der gezahlten Beträge für das jahr 2015 und 2016 gebeten.
Auch nach wiederholtem Anfragen, erhalte ich dort keine Antwort.
Ist er dazu verpflichtet, mir die damaligen Abrechnungen in Kopie zuzusenden oder eine Bescheinigung auszustellen, an wieviel Tagen im Jahr mir die 6 € ausgezahlt worden ist, um den Rest beim Finanzamt geltend zu machen?
Wie kann ich vorgehen, wenn sich auf diesbezügliche Anfragen niemand meldet?

Vielen Dank!

Mit freundlichem Gruß

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Mandant,

gerne lasse ich Ihnen zu Ihrer Anfrage meine Einschätzung zukommen:

Es gehört zu den vertraglichen Verpflichtungen Ihres ehemaligen Arbeitgebers, Ihnen die steuerlich benötigten Informationen zukommen zu lassen.
Dies gilt auch dann, wenn der Vertrag bereits beendet ist. Hier sind dann die so genannten nachvertraglichen Treuepflichten betroffen.

Da eine E-Mail nicht gewährleistet, dass Ihre Nachricht auch angekommen ist, empfiehlt es sich, die Anfrage noch einmal schriftlich per Post und zwar per Einwurfeinschreiben zu versenden. Damit haben Sie einen Nachweis darüber, dass Ihre Anfrage auch tatsächlich bei Ihrem ehemaligen Arbeitgeber eingegangen ist.

Um voran zu kommen, empfiehlt es sich darüber hinaus, eine Frist zu setzen, nach deren Ablauf Ihr Arbeitgeber zum Ersatz eventuell entstehender Schäden durch zu viel gezahlte Steueren verpflichtet ist.
Dies gilt umso mehr, als dass die Abgabe Ihrer Steuererklärung fristgebunden ist und nur noch wenige Arbeitswochen im alten Jahr verbleiben.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Désirée Fritsch
Rechtsanwältin
Bewertung des Fragestellers 23.11.2016 | 13:58


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"treffende und situationsbezogene Antwort. Vielen Dank!"
FRAGESTELLER 23.11.2016 4,8/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59978 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle, ausführliche und ich hoffe auch kompetente Antworten. So richtig weiß man das ja erst später, wenn es zum Streitfall kommt. Jedenfalls weiß ich jetzt viel mehr wie ich weiter vorgehen sollte im Streitfall mit ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort ist klar verständlich, ausführlich und zeugt von fachlicher Kompetenz. Besser geht's nicht. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Super sehr schnelle Antwort.preislich günstig. ...
FRAGESTELLER