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Sperrzeit wegen unzureichenden Grund -- Eilt


06.07.2005 14:00 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte RA,
ich bin seit März diesen Jahres Arbeitssuchend und erhielt am 18.04.2005 vom Arbeitsamt einen Vermittlungsvorschlag. Diesen ich erst am 02.05.2005 schriftlich (Bewerbung) bei der Post einreichen konnte. Am 27.05.2005 erhielt ich dann vom AA eine Anhörung nach §24 des SGB X ...Grund:

Nach meiner Kenntnis(Mitteilung des Arbeitgebers) ist das Zustandekommen eines Beschäftigungsverhältnisses daran gescheitert, dass sie sich nicht beim AG vorgestellt haben.

Somit teilte den Grund meiner späten Bewerbung (+ Kopie der Postabsendung), leider von mir nicht sehr detailliert beschrieben(wegen Umzugsarbeiten verlegt), mit. Hintergrund ist, dass ich allein mit meinem Großvater(76 - 40% behindert) in einem Haus lebe und sein Schlaafzimmer vom 1. OG ins EG verlegte, da er keine Treppen mehr steigen kann.

Heute 06.07.2005 erhielt ich die Bestätigung einer Sperrzeit von 3 Wochen (22.04.05-12.05.05) erneut mit der Begründung, dass ich keinen Kontakt zu dem Arbeitgeber aufgenommen habe und mein Grund(Umzug)könne bei der Abwägung meiner Interessen mit denen des AA den Eintritt einer Sperrzeit nicht abwenden.

Desweiteren werden die gezahlten Beträge (ALGeld,KK-Beiträge und PV-Beiträge) mit dem noch ausstehenden AL Geld für Monat Juni verrechnet.

Vom Recht des Widerspruchs will gebrauch machen, weiss jetzt jedoch nicht wie ich mich richtig verhalten soll. Soll ich zum RA gehen oder reicht es aus, wenn ich selbst Widerspruch einlege? Scheinbar wurde die Kopie der Post übersehen bzw ist nicht mehr auffindbar,so würde ich den Wechsel meines Sachbearbeiters begründen, und mein Grund wird nun ganz anders ausgelegt. Besteht die Möglichkeit einer Sperrzeitaufhebung?

Ich hoffe Sie können mir rasch helfen!
Vielen Dank.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

der Umzug ist sicherlich kein Grund, auf den Sie einen Widerspruch erfolgreich stützen könnten.

Anders sieht es bei der mangelnden Kontaktaufnahme zum potentiellen Arbeitgeber aus. Sofern Sie nachweisen können, dass Sie sehrwohl die Bewerbung abgeschickt haben, besteht die Möglichkeit, die Sperrzeit aufzuheben. Aber ob dieses tatsächlich erfolgreich ist, läßt sich ohne Einsicht in alle Unterlagen nicht abschließend vorhersagen.


Deshalb mein Tipp:

Suchen Sie einen Kollegen vor Ort auf. Damit dessen Gebühren aber nicht den Betrag, um den es letztendlich gehen wird, übersteigt, sollten Sie ZUVOR beim Amtsgericht einen Antrag auf Beratungshilfe stellen. Bekommen Sie einen Berechtigungsschein, müssen Sie bis auf eine geringe Schutzgebühr die RA-Kosten dann nicht tragen.

Es reicht aber auch aus, wenn Sie den Widerspruch selbst einlegen, sollten Sie keine Beratungshilfe bekommen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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